Phoenix Contact Building Management: Der disruptive Charme der Kostensenkung

Mit seinem Gebäudemanagementsystem „Emalytics“ und dessen Implementierung am Standort Bad Pyrmont senkt Phoenix Contact die Gebäudebetriebskosten nachweislich erheblich. Dafür verlieh die SmarterWorld dem Unternehmen 2019 den Preis "Produkt des Jahres" in der Kategorie „Smart Building“.

Phoenix Contact Bildquelle: © SmarterWorld

Bernhard Tillmanns, Director Global Industry Management, Building Technology bei Phoenix Contact (links) und Frank Schröder, Leiter Facility Management bei Phoenix Contact (Mitte), freuen sich über den Sieg in der "Produkt des Jahres"-Kategorie "Smart Building".

„Das ist eine tolle Bestätigung unserer Leistung“, freute sich Frank Schröder, Leiter Facility Management bei Phoenix Contact bei der Preisverleihung im Phoenix Contact Industry Solution Center in Bad Pyrmont. Schröder ist als Facility Manager für den Betrieb des 18.000 Quadratmeter großen, 2017 fertiggestellten „Smart Buildings“ verantwortlich.

Gesteuert und überwacht wird das maximal durchautomatisierte Vorzeigegebäude über das IoT-basierte Gebäudemanagementsystem Emalytics von Phoenix Contact. Das Gebäude hat Frank Schröder dank Emalytics auf seinem Smartphone quasi immer „dabei“ und zeigt auf seinem Mobiltelefon „mal eben“ den aktuellen Energieverbrauch des Gebäudes, die Belegung der Ladesäulen, der Besprechungsräume und den Zustand der Heizungsanlage.

Emalytics verbindet Gebäudeleittechnik und Energiemanagement und erhält in Bad Pyrmont die Daten der Feldebene normiert über Controller. Die verwendeten Steuerungen vom Typ Phoenix Contact ILC 2050 BI unterstützen gängige Gebäudetechnik-Feldbusse und können IP-basierte Kommunikation integrieren, ob BACnet IP, BACnet MS/TP, M-Bus, KNX/TP, SNMP, EnOcean, oBIX oder andere.

„Mir zeigt dieser Preis, dass wir mit Phoenix Contact auf dem richtigen Weg sind, das Thema Digitalisierung in die Gebäudebranche hineinzubringen“, sagt Bernhard Tillmanns, Director Global Industry Management, Building Technology bei Phoenix Contact anlässlich der Preisverleihung durch Redakteur Hagen Lang.

Emalytics stellt Verantwortlichen Daten und Auswertungen zu Betrieb und Versorgung von Gebäuden in Echtzeit übersichtlich dergestalt zur Verfügung, dass das Echtzeit-Monitoring von Gebäudeprozessen und die wirtschaftliche Optimierbarkeit dieser Prozesse auf eine neue Stufe gehoben werden.

Der auf die Berechnung und Optimierung von Gebäude-Lebenszyklus- und -Betriebs-Kosten spezialisierte vereidigte Sachverständige Professor Rotermund aus Höxter hat die Kosten und Nutzen solcherlei Hightech-Ausstattung überprüft. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass Phoenix Contact, bei vergleichsweise normalen Baukosten von 1.600 Euro pro Quadratmeter eine Betriebskostensenkung von ca. 50 Prozent gegenüber derzeit gängigen Gebäudebenchmarks erzielt. Berücksichtigt man, dass die Betriebskosten 80 Prozent der Gesamtlebenszykluskosten von Gebäuden ausmachen, errechnet sich daraus eine Reduktion der Gesamtlebenszykluskosten um 40 Prozent gegenüber aktuellen Gebäudebenchmarks.

Mit belegbaren Einsparungen in solchen Größenordnungen wird Building Automation wie in Bad Pyrmont ein Must-have für Bauherren, Betreiber und Mieter.