Neuer GridX-Report

Die Zukunft des Heizens ist smart und heißt Wärmepumpe

17. Januar 2023, 12:25 Uhr | Kathrin Veigel
Fraunhofer ISE Wärmepumpe Kältemittel
Digitale Integration und intelligente Steuerung der Wärmepumpe durch ein Energiemanagementsystem spart Kosten und beschleunigt die Energiewende.
© napa74/Adobe Stock

Wärmepumpen erfüllen alle Anforderungen, um die dringend gebotene Energiewende im Wärmesektor voranzutreiben. Ein neuer Report von GridX nimmt die Wärmepumpen genau unter die Lupe und verschafft einen Überblick über aktuelle Zahlen, Regularien und Technologien.

Wie alle Energiesektoren befindet sich auch der Wärmesektor in einem raschen Umbruch. Immer wieder wurde in der Vergangenheit die Frage aufgeworfen, welche Heizquelle den Wärmebedarf auf nachhaltige Weise decken wird – Biomasse, Biogas, Wasserstoff. Mittlerweile hat sich unter Experten die Wärmepumpen als primäres Mittel zur Dekarbonisierung des Wärmesektors hervorgetan.

Laut der International Energy Agency (IEA) werden Wärmepumpen bis 2030 den globalen Verbrauch fossiler Brennstoffe in besagtem Bereich halbieren. Wenn der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix steigt, sinken die Emissionen sogar noch weiter. Um seine Dekarbonisierungsziele also zu erreichen, muss das Heizen elektrifiziert und gleichzeitig der Anteil der erneuerbaren Energien ausgebaut werden. 

Energiemanagement senkt Kosten und entlastet das Netz

Die Elektrifizierung der Heizung und anderer Sektoren wie der Mobilität führt zu einer  Mehrbelastung der Stromnetze. Dies erhöht den Bedarf an kostspieligen Netzerweiterungen und macht das System zudem dezentraler. Daher ist es wichtiger denn je, die volle Flexibilität elektrifizierter Anlagen wie Wärmepumpen zu nutzen.

Die intelligente Steuerung des Verbrauchs von Wärmepumpen und die Verlagerung ihrer Lasten in Schwachlastzeiten entlastet das Netz und senkt die Kosten für alle Beteiligten. 

Ausbalancieren von Angebot und Nachfrage 

Die Verlagerung des Verbrauchs von stromverbrauchenden Anlagen trägt auch zur Stabilisierung und Skalierung intermittierender erneuerbarer Energiequellen bei. Durch die Verbindung und Optimierung der Energieflüsse zwischen einer PV-Anlage und einer Wärmepumpe kann ein Haus beispielsweise seine Selbstversorgung erhöhen beziehungsweise maximieren, die Heizkosten senken und den Druck auf das Stromnetz verringern. Der Schlüssel dazu? Intelligente Energiemanagement-Systeme wie zum Beispiel die IoT-Plattform Xenon von GridX.

»Um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen, vor denen die Gesellschaft und die Energiesysteme stehen, müssen Anlagen digital in Energiemanagement-Systeme integriert werden«, schreibt Till Sonnen, Business Development Manager bei GridX im neuen Wärmepumpen-Report des Unternehmens.

Intelligente Integration und automatische Optimierung setzen daher die volle Leistung von Wärmepumpen frei, um eine kosteneffizientere Skalierung der erneuerbaren Energien, eine geringere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und eine beschleunigte Dekarbonisierung des Wärmebereichs zu ermöglichen – nötig, damit die Energiewende gelingt.


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