Caterva in Eigenverwaltung

Erst Sanierung – dann Wachstum

03. Januar 2018, 07:59 Uhr   |  Heinz Arnold


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Eigenverwaltungsverfahren als neue Chance

Caterva steht nach eigener Auskunft bereits in Verhandlungen mit potenziellen Partnern, die an dem schnell wachsenden Markt der PV-Stromspeicher teilhaben möchten.

Denn das ursprüngliche Geschäftsidee sie nach wie vor gültig: Die im Jahr 2013 gegründete Caterva GmbH hatte mit der Caterva-Sonne einen Stromspeicher entwickelt, der sich mit weiteren Einheiten zu einem virtuellen Großspeicher vernetzen lässt. Dessen Bewirtschaftung ermöglicht Zusatzfunktionen wie Netzstabilisierung, über die sich zusätzliche Erlöse generieren lassen.
Das sollte die Caterva-Sonne für Endkunden wirtschaftlich machen: Privathaushalte könnten sich so laut Caterva mit bis zu 100 Prozent eigenem, sauberem PV-Strom versorgen und ihre Energiekosten erheblich senken. Als Erfolg verbucht das Unternehmen für sich, als weltweit Erster für die Bereitstellung von Primäregelleistung zur Netzstabilisierung aus haushaltsgroßen, verteilt aufgestellten Stromspeichern zugelassen worden zu sein. Das mache das Caterva-Konzept einzigartig.

Schneller und zielgerichteter Ausbau

Jetzt sollen neue Gesellschafter helfen, die erforderlichen Investitionen zu leisten, damit Caterva den Ausbau schnell und zielgerichtet umsetzen kann. Denn der virtuelle Großspeichers soll schnell ausgebaut werden, was aufgrund der steigenden Beliebtheit der Caterva-Sonne auch abzusehen sei. Außerdem stehe die dritte Generation des Stromspeichers Caterva-Sonne kurz vor ihrer Markteinführung. Diese deutlich kompaktere Geräteversion soll zum Geschäftserfolg deutlich beitragen, wie Caterva in der Pressemitteilung zur Einleitung des Eigenverwaltungsverfahrens schreibt.

»Die Restrukturierung im Rahmen der Eigenverwaltung eröffnet neue Chancen – für uns bei Caterva und für neue Gesellschafter, die am weltweit wachsenden Stromspeicher-Markt und an unserem Know-how zur Speichervernetzung und zum Speichermanagement partizipieren möchten«, sagt Markus Brehler,  Geschäftsführer von Caterva. Angesichts der stark gestiegenen Nachfrage und der bevorstehenden Einführung der neuen Stromspeicher-Version ist Brehler überzeugt, dass das Caterva-Team mit seinem Stamm loyaler Mitarbeiter nach der Restrukturierung ein großes Wachstum umsetzen kann.

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