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»mME 4.0« von EMH metering: Kosteneffiziente Zählersysteme für den Rollout

Die moderne Messeinrichtung »mMe4.0« von EMH metering senkt die Kosten für Kundenservice und Montage im Rollout. Möglich wird dies durch optimierte Fertigungsprozesse auf Basis von Industrie 4.0 »Made in Germany«.

EMH »mME 4.0« Bildquelle: © EMH metering GmbH

Die EMH metering GmbH hat eine effiziente Ausführung einer »modernen Messeinrichtung« (mMe) entwickelt, mit der Messstellenbetreiber die Kosten des Rollouts senken können. Zur wirtschaftlichen Optimierung des Rollouts setzt EMH metering auf interoperable Standards, automatisierte Bestell- und Produktionsprozesse, hohe Qualitätsvorgaben sowie neue Wege bei der Hardware-Konstruktion. 

Dies senkt die Lebenszykluskosten z.B. für Installation und Endkundenbetreuung. Die »mMe4.0« erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben für den Rollout und wird erstmals auf den metering days (23. - 24. Oktober 2018) in Fulda vorgestellt.

»Der Rollout der modernen Messeinrichtung ist eine große wirtschaftliche Herausforderung für die Messstellenbetreiber«, betont Peter Heuell, Geschäftsführer der EMH metering GmbH. »Wir haben alle Anstrengungen unternommen, um unseren Kunden ein Gerät zu bieten, mit dem sie die Kosten so weit wie möglich senken können – ohne dabei auf Qualität und eine nachhaltige und faire Produktion verzichten zu müssen.«

Ein entscheidender Faktor für die Effizienz der Geräte ist deren Interoperabilität. Die »mMe4.0« entspricht deshalb im Wesentlichen den Vorgaben für den FNN-Basiszähler. Das Bedienen und Ablesen der beiden Zählertypen ist identisch. Messstellenbetreibern ermöglicht das eine schlanke Endkundenbetreuung. Die interoperable Zählerausführung senkt auch den Aufwand für Montage und Wareneingangskontrolle. Auch die Hardware wurde so konzipiert, dass sie den Installationsprozess vereinfacht: Statt wie üblich mit Schrauben, wird »mMe4.0« mit einem Klemmdeckel an die Messstelle »gesteckt«.  

EMH metering fertigt »mMe4.0« vollständig am Unternehmensstandort in Gallin in Mecklenburg-Vorpommern. Um die Kosten für die Fertigung zu senken investierte das Unternehmen in neue Produktionsabläufe unter Nutzung von »Industrie 4.0«-Prozessen. Produktion und Auslieferung wurden dadurch beschleunigt. Dies schafft auch die Voraussetzung dafür, dass EMH metering seine Zähler ohne Mehrkosten mit dem Logo bzw. Firmenname des Kunden versieht. 

Im Unterschied zu einem FNN-Basiszähler enthält die »mMe4.0« kein integriertes Kommunikationsmodul für die Anbindung des Smart Meter Gateways. Das macht die Geräte schlanker und kostengünstiger in der Herstellung. Soll »mMe4.0« dennoch zu einem intelligenten Messsystem erweitert werden, kann sie um einen optischen Kommunikationskopf (OKK-BKE) und den Adapter »ZSM-ED« von EMH ergänzt werden. Dieser ermöglicht die Anbindung des Smart Meter Gateways. Bis zum Jahr 2032 müssen alle Verbraucher mit einem Jahresstromverbrauch unter 6.000 kWh mit einer modernen Messeinrichtung ausgestattet werden. Dies schreibt das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ verbindlich vor.