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EEBUS und Theben AG: Intelligentes Messsystem (iMSys) CONEXA 3.0 mit EEBUS-Modul

Das Smart Meter Gateway (SMGW) CONEXA 3.0 der Theben AG erlaubt auf einem vorgesehenen Steckplatz ein Modul zur sicheren Integration von EEBUS-Kommunikation zu installieren. Mit dieser lässt sich netzdienliches Energie-, Last- und E-Mobil-Lademanagement im Smart Home per SMGW realisieren.

CONEXA 3.0 Bildquelle: © Theben AG

Ein Energiemanager kann über ein intelligentes Messsystem (iMSys) mit EEBUS-Kommunikationsmodul flexible Verbraucher im Haus netzdienlich managen und ins Verteilnetz integrieren: Hier das wie das Theben Smart Meter Gateway CONEXA 3.0

Netzdienlich steuerbare Systeme wie elektrische Heizsysteme oder Elektroautos bedingen ebenso wie das Laden von Elektroautos im Smart Home nicht nur ein Energie Management Systeme (HEMS) sondern auch eine sichere Kommunikation. Mit EEBUS steht im Haus eine Kommunikationstechnik zur Verfügung, die flexible Verbraucher untereinander und mit dem Netz verbinden kann.

EEBUS bietet eine sichere und offene Schnittstelle zwischen dem Energie Management System (HEMS), dem intelligenten Messsystem (iMSys) und dem Smart Grid, die das intelligente Messsystem CONEXA 3.0 der Theben AG  nutzt. Die EEBUS-Kommunikation lässt sich über ein Mehrwertmodul im vorgesehenen Steckplatz des iMSys integrieren. Das Modul nutzt einen der sicheren Datenkanäle, in der Smart Meter-Spezifikation, um die notwendigen Informationen für ein flexibles Lastmanagement zwischen dem HEMS im Gebäude und dem lokalen Verteilnetz zu übertragen.

»Als Entwickler und Hersteller des Smart Meter Gateways CONEXA 3.0 sehen wir in den EEBUS-Anwendungen einen großen Mehrwert für die Verbindung einzelner Einheiten mit dem Smart Grid«, so Ruwen Konzelmann, Leiter der Business Unit Smart Energy bei der Theben AG.

Alle Verbraucher und Produzenten wie Wärmepumpe, Elektroauto-Ladestation oder eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher werden über die EEBUS-Kommunikation gesammelt und als flexible Verbraucher im Verteilnetz zur Verfügung gestellt. So erscheint das Gebäude – oder eine Gruppe miteinander vernetzter Wohneinheiten – im Netz als Einheit mit einem gewissen Maß an Flexibilität. Der Energiemanager sorgt dabei auch dafür, dass die vom Netzbetreiber je nach Lage und Tarifbedingungen vorgegebenen Grenzwerte am Hausanschlusspunkt eingehalten werden.

Neben der Hausgeräte-, der Heizungs- und der Photovoltaikbranche, die bereits flexibel steuerbare Geräte und Systeme anbieten, setzt auch die Automobilindustrie auf EEBUS, um die Ladung von Elektroautos im Sinne eines integrierten Energiemanagements zu koordinieren: »Der Verband der Automobilindustrie (VDA) steht hinter dieser Architektur. Vom Fahrzeug zum Ladepunkt nutzen wir den Kommunikationsstandard ISO15118. Innerhalb des Gebäudes, also von den unterschiedlichen Energieverbrauchern über das EMS bis hin zum intelligenten Messsystem, sehen wir EEBUS als standardisierte Kommunikationsschnittstelle«, erklärt Dr. Gunnar Bärwaldt, Portfoliomanager Energy Services bei Volkswagen und Leiter des VDA-Arbeitskreises „Netzintegration“.

Im nächsten Schritt ließe sich das Stromnetz für den Energiemanager als eine Art Markplatz mit je nach Tageszeit oder verfügbarer Kapazitäten günstigen oder weniger günstigen Verbrauchs- und Abnahmepreisen darstellen. Flexible Verbraucher könnten dann zusammen mit einem EMS und dem intelligenten Messsystem (iMSys) nicht nur das Stromnetz entlasten, sondern Verbrauchern Geld sparen.