Strom-Tracker Pulse

Damit wird der Stromverbrauch wirklich transparent

22. September 2022, 11:53 Uhr | Kathrin Veigel
Tibber Pulse Stromzähler
Dynamische, stündlich abgerechnete Tarife werden durch den Pulse möglich. Das macht den eigenen Stromverbrauch transparent und versetzt Stromkunden in die Lage, aktiv zum Gelingen der Energiewende beizutragen.
© Tibber

Der Ökostromanbieter Tibber bietet mit dem Pulse eine Hardware, die digitale und intelligente Stromzähler in Echtzeit ausliest. Millionen von Haushalten erhalten so potenziell Zugang zu dynamischen Stromtarifen, die auf Basis individueller Verbrauchswerte stündlich abgerechnet werden können.

Deutschland setzt alles daran, die Energiewende voranzutreiben. Ein entscheidender  Baustein aber fehlt bisher in der Breite: Stromtarife, die Verbrauchern finanzielle Anreize geben, Strom genau dann zu verbrauchen, wenn dieser günstig und damit auch besonders grün ist. Denn Strom ist in der Regel umso günstiger, je mehr Sonne und Wind im Strommix sind.

Der Ökostromanbieter Tibber will nun stundenweise abgerechneten dynamischen Tarifen hierzulande zum Durchbruch verhelfen und bringt dafür eine selbst entwickelte Hardware auf den Markt: Der Pulse wird einfach auf den vorhandenen digitalen Zähler oder Smart Meter aufgesetzt und meldet laufend den aktuellen Zählerstand. So lässt sich in der Tibber-App zu jeder Zeit der aktuelle Stromverbrauch beobachten und damit auch viel gezielter steuern. Mit einem Tibber-Stromvertrag kostet der Pulse einmalig 99,95 Euro, ohne Vertrag einmalig 139,95 Euro.

Mehr als 20 Millionen deutscher Haushalte haben aktuell einen digitalen Zähler oder Smart Meter und können davon profitieren – Tendenz steigend, denn alle Neubauten werden heutzutage nur noch mit modernen Messeinrichtungen ausgestattet.

Vorteil für das Stromnetz

Wenn künftig mehr Menschen den Strom genau dann verbrauchen, wenn der Strom besonders grün und günstig ist, entlastet das auch die Stromnetze und reduziert die teuren Lastspitzen für alle. Auch die EU-Kommission fordert als eine von fünf Maßnahmen, die Lastspitzen zu glätten.

Dynamische Tarife in einer deutlich größeren Zahl von Haushalten könnten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Denn sie geben einen starken Anreiz, Strom dann zu verbrauchen, wenn das Angebot groß und die Nachfrage niedrig ist. Das gilt umso mehr, je stärker das Stromangebot schwankt, was mit steigendem Anteil an Sonne und Wind im Strommix noch zunehmen wird.

Auf Verbraucherseite sind die dynamischen Tarife umso sinnvoller, je mehr flexible Großverbraucher wie E-Autos und Wärmepumpen versorgt werden müssen. E-Autos etwa lassen sich schon heute mit der Tibber-App smart aufladen, damit Kunden automatisch den günstigsten möglichen Preis zahlen.

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