OMS-Conformance-Test

Jetzt auch für Smart Meter bei 434 MHz

01. April 2020, 16:38 Uhr   |  Heinz Arnold

Jetzt auch für Smart Meter bei 434 MHz
© OMS-Group

Das neue Video-Tutorial zum CTT zeigt die gängigen Arbeitsschritte beim Conformance-Test eines Gerätes.

Die OMS-Group prüft Smart Meter jetzt auch über die zweite Frequenz von 434 MHz. Ein Video-Tutorial dazu steht ebenfalls zur Verfügung.

Die neueste Version des »OMS Conformance Test Tools« (CTT) ermöglicht die Prüfung aller OMS-kompatiblen Zähler. Die wesentlichen Schritte zum Testen der OMS-Konformität eines Gerätes zeigt das neue Video-Tutorial.

Das CTT bietet für Messstellenbetreiber die schnellste und einfachste Möglichkeit, die OMS- oder M-Bus-Kompatibilität von Smart Metern nach OMS-Generation 4 vorab zu überprüfen. Aufgrund zahlreicher internationaler Anfragen hat die OMS-Group nun mit 434 MHz eine zweite prüfbare Frequenz implementiert, die beispielsweise im Mittleren Osten, Südamerika und Asien genutzt wird. Der bisherige Transceiver kann mit dieser neuen Frequenz weiterhin verwendet werden.

»Die Interoperabilität von Messgeräten aller Medien ist ein Erfolgsgarant für Smart Metering. Die OMS-Zertifizierung durch ein unabhängiges Prüflabor ist hierfür ein wesentlicher Bestandteil«, erläutert Jörg Feuchtmeier, Leiter der OMS-Arbeitsgruppe Prüfnorm. Mit der aktuellen Version des CTT kämen jetzt auch kommunizierende Zähler auf 434 MHz in den Genuss des Qualitätssiegels – die OMS-Group erfülle hiermit Marktanforderungen auch außerhalb Europas. Außerdem sei die Erweiterung des Test-Tools ist für bisherige Anwender kostenfrei und mit einem einfachen, automatisierten Software-Update erhältlich.

Video-Tutorial skizziert Prüfschritte

Das neue Video-Tutorial zum CTT zeigt anschaulich die gängigen Arbeitsschritte beim Conformance-Test eines Gerätes: Installation der Software, Ansteuern des mitgelieferten Transceivers, Identifikation des zu testenden Smart Meters, Einstellen der Testparameter, Durchführung des Tests. Die gefundenen Datenpunkte können anhand der ausgegebenen Fehlermeldungen direkt korrigiert werden. Anschließend ist es denkbar einfach, das vorab durchgemessene Gerät der erfolgreichen OMS-Zertifizierung zuzuführen.

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