Massen-Rollout intelligenter Messsysteme

Kooperation und Kommunikation unter Stadtwerken wichtig wie nie

SmartOptimo Netzwerken
SmartOptimo hat sich die Stärkung des fachlichen Austauschs im Stadtwerke-Netzwerk auf die Fahne geschrieben (im Bild: Geschäftsführer Dr. Fritz Wengeler (links) im Gespräch mit Sebastian Icks, Prokurist und Leiter Unternehmensentwicklung bei SmartOptimo).
© SmartOptimo

Je detaillierter Ziele und Prozesse der dekarbonisierten, dezentralisierten Energieversorgung mit dem Smart Meter Gateway als Herzstück ausdefiniert werden, desto größer wird bei allen Marktakteuren das Bedürfnis zur Kooperation. Unterstützung bietet hierbei das Stadtwerke-Netzwerk von SmartOptimo.

Der Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys) ist zwar schon gestartet, aber Probleme beim Feintuning der Basisprozesse insbesondere im Zusammenspiel von GWA- und Backend-Software sorgen immer wieder für Herausforderungen. Ungeachtet dessen wächst der Druck, schon bald auch Geschäftsprozesse wie das Steuern von dezentralen Erzeugungsanlagen, Ladesäulen, Stromspeichern und Wärmepumpen und Anwendungen wie das Submetering über das Smart Meter Gateway abzuwickeln.

Parallel muss die Branche mit immer wieder neuen und sich ändernden Anforderungen klarkommen. So warten etwa zum 1. April 2022 umfangreiche Änderungen in der Marktkommunikation auf die gesamte Branche. Ein Schmerzpunkt ist auch der Fachkräftemangel, der beim iMSys-Einbau zum Flaschenhals zu werden droht.

Nur gemeinsam ist es zu schaffen

»Bündelung der Kräfte ist das Gebot der Stunde«, so Dr. Fritz Wengeler, Geschäftsführer von SmartOptimo, einem Dienstleistungsunternehmen für Lösungen und Geschäftsmodelle im Zähl- und Messwesen. »Der Grundgedanke, der zur Gründung von SmartOptimo geführt hat – nämlich die Herausforderung Smart Metering im Verbund von Stadtwerken gemeinsam anzugehen – gilt heute mehr denn je. Wie groß und komplex die Aufgabe der Digitalisierung der Energiewende tatsächlich ist, hat sich in den letzten zwei, drei Jahren sehr deutlich herauskristallisiert. Heute gibt es keinerlei Zweifel mehr: Wir können diese gewaltige und existenziell wichtige Aufgabe nur gemeinsam schaffen.«

Der Dienstleister baut die gesamte Smart-Metering-Prozesskette und darauf basierende Mehrwertservices mit den Stadtwerken federführend auf und übernimmt für die Gruppe diverse operative Integrationsleistungen wie etwa Gateway-Administration, Systemintegration, Gerätebeschaffung und Schulung. Das spart Ressourcen, Zeit und damit Kosten.

Erweitertes Informations- und Kommunikationsangebot

Das A und O im Netzwerk sind Kommunikation, Informationsvermittlung und Wissenstransfer – nicht nur top-down, sondern auch horizontal zwischen den Fachkräften der beteiligten Stadtwerke. Da nach wie vor weitere Stadtwerke zum SmartOptimo-Kreis hinzustoßen, ist ein breiter und zugleich differenzierter Austausch unerlässlich.

Um sowohl dem dynamischen Wachstum im Netzwerk als auch der rasanten Marktentwicklung Rechnung zu tragen, wurde nun das Kommunikationskonzept geschärft. Mit dem Stadtwerke-Treffpunkt Netz und dem Stadtwerke-Treffpunkt Vertrieb gibt es zwei übergeordnete marktrollenorientierte Info-Formate zu Themen rund um das Messwesen wie Steuern, E-Mobilität, Tarife, Mehrwertprodukte. Darunter sind jeweils themenbezogene Veranstaltungen angesiedelt wie das Kooperationsprojekt Technik und Plattformen für Themen wie CLS, Mehrwerte über mME und Wohnungswirtschaft.

Das Branchentreffen, das beide Marktrollen verbindet, ist das jährlich stattfindende Forum Netz und Vertrieb (nächstes Event am 25. November 2021). In dieser Veranstaltung geht es darum, den Rollout intelligenter Messsysteme aus einer größeren Flughöhe zu analysieren, die veränderlichen politischen und regulatorischen Anforderungen zu betrachten und über den Tellerrand zu schauen.

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