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Komplexe Vorgaben: Was Stromtankstellen in Deutschland so kompliziert macht

Anforderung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) an Messung und Abrechnung des Stromes machen das Stromtanken zu einem hochkomplexen Prozess mit Komponenten, die erst einmal entwickelt und zum Teil zertifiziert sein müssen, bevor sie an Ladesäulen verwendet werden können.

EM340 Bildquelle: © Gavazzi

Die Sonderversion des Energiezählers für Drehstromlasten EM340 von Carlo Gavazzi ist MID-konform, erfüllt die Vorgaben des Eichrechts und ist für Abrechnungszwecke in öffentlichen Ladesäulen zugelassen

Der Umbau der Mobilität hin zum Elektroauto schreitet langsam voran. Fördermittel für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und das wachsende Modellangebot machen den Umstieg für Privatpersonen und Unternehmen attraktiv, aber Fragen der Ladeinfrastruktur lassen bei der Entscheidung für ein Elektrofahrzeug zögern. Denn da im Vergleich zur Tankfüllung mit herkömmlichem Kraftstoff die Reichweite von E-Fahrzeugen durch die Batteriespeicher heute noch geringer ist, müssen E-Mobilisten ein anderes „Tankverhalten“ an den Tag legen als die Nutzer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Damit ihnen unterwegs unnötige Zwangspausen zum Aufladen erspart bleiben, müssen sie jeden Aufenthalt, bei dem das Auto ungenutzt steht, ob zuhause oder am Arbeitsplatz, während des Einkaufsbummels oder eines Kinobesuches fürs Laden nutzen, so dass sie jederzeit mit möglichst vollem Batteriespeicher starten können. Noch aber sind die Maschen im Versorgungsnetz locker geknüpft, und noch gehört die öffentliche Ladesäule, genauer: das Messsystem in der Ladesäule, zum Bremsklotz der E-Mobilität.