Das E-Auto im Ausland bequem laden

EnBW-HyperNetz gibt es jetzt in 16 europäischen Ländern

29. Juni 2022, 8:40 Uhr | Kathrin Veigel
EnBW Ladeinfrastruktur
Mit EnBW Mobility+ kann man ab sofort zu überall einheitlichen Preisen auch in Schweden, Dänemark, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Kroatien laden.
© EnBW

Das EnBW HyperNetz wächst rasant: Ab Ende Juni können Nutzer von EnBW Mobility+ auch überall in Schweden, Dänemark, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Kroatien ihr E-Auto laden. Damit hat der Energieversorger sein Angebot auf sieben weitere Ländern ausgedehnt.

An allen Ladepunkten – auch an den nun neu hinzugefügten – gelten die gleichen einheitlichen EnBW-Mobility+-Preise je Kilowattstunde. Das EnBW-HyperNetz umfasst mit dieser Erweiterung mittlerweile mehr als 300.000 Ladepunkte in insgesamt 16 europäischen Ländern.

Das HyperNetz bietet nach Angaben von EnBW E-Autofahrern das größte Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie flächendeckendes Laden in Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Kroatien, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Schweden, der Slowakei, Slowenien und Tschechien.

Alle Informationen zu den Verfügbarkeiten der angebundenen Ladepunkten und den Bezahl- beziehungsweise Zugangsmöglichkeiten erhalten Nutzer in der zugehörigen Mobility+-App, in der die neu angebundenen Ladepunkte einfach zu finden sind.

EnBW ist auch selbst eine treibende Kraft beim Ausbau von Schnellladestandorten der höchsten Leistungsklasse. Bereits heute betreibt das Unternehmen in Deutschland das größte Schnellladenetz mit mehr als 700 Standorten. Dazu gehören unter anderem große Schnellladeparks an wichtigen Fernverkehrskreuzen wie am Kamener Kreuz in Nordrhein-Westphalen mit 52 Schnellladepunkten. Mit bis zu 300 Kilowatt Leistung laden E-Autos dort je nach Ausstattung in nur fünf Minuten genug Strom für 100 Kilometer Reichweite.

Bis 2025 will EnBW 2.500 Schnellladestandorte im gesamten Bundesgebiet betreiben – etwa so viele wie es bei großen Mineralölfirmen Tankstellen gibt. Dafür investiert das Unternehmen jährlich rund 100 Millionen Euro. Aber auch außerhalb von Deutschland wird die Ladeinfrastruktur ausgebaut: In Österreich betreibt das Joint Venture Smatrics EnBW bereits mehr als 100 Schnellladestandorte, in Tschechien betreibt das Tochterunternehmen PRE 50 Standorte.

Anbieter zum Thema

zu Matchmaker+

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

EnBW Energie Baden-Württemberg AG