Intelligente Fortbewegung in der Stadt

Telekom macht smart mobil

Telekom Smarte Mobilität
5G, Cloud, Sensorik, Edge Computing und künstliche Intelligenz setzt die Telekom als Wegbereiter für die Mobilität der städtischen Zukunft ein.
© Telekom

Ein Bus, der immer die Zahl seiner freier Sitzplätze weiß. Ein Auto, das schnell freie Parkplätze findet. Und ein Ampel-Assistent, der den Umstieg aufs Fahrrad mit grüner Welle belohnt. Mit 5G, Edge Computing, Sensorik, Cloud Computing und KI will die Telekom solch smarte Lösungen möglich machen.

Die Suche nach einem freien Parkplatz macht heute etwa 30 bis 40 Prozent des innerstädtischen Verkehrs aus. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern ist auch schädlich für die Umwelt. Digitale Helfer können bei der Suche unterstützen. Im Hamburger Stadtgebiet hat die Telekom rund 1.000 Sensoren auf öffentlichen Parkplätzen an der Straße installiert.

Sie messen, ob der Parkplatz frei oder belegt ist. Und sie geben Auskunft über die Parkfrequenz. Die erfassten Daten werden analysiert und auf einem Dashboard dargestellt. Das zeigt der Stadt unter anderem, wo wann ein besonderer Bedarf besteht – eine wichtige Informationen für die weitere Stadtplanung. Zumindest so lange, bis das Parken irgendwann automatisch erfolgt: Mit Automated Valet Parking sagt der Fahrer in Zukunft seinem Fahrzeug, wohin er will, lässt es die Route planen, fährt zum Ziel und steigt aus – den Rest erledigt das Auto allein.

Damit das selbstfahrende Auto unfallfrei unterwegs sein kann, braucht es Unterstützung. Eine präzise Ortung ist hier besonders wichtig, um die Sicherheit zu gewährleisten. Cloudbasierte Dienste sorgen für eine optimierte Positionsbestimmung und Navigation. Und für eine sichere Verbindung ins Netz stellt 5G ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, bei niedrigen Latenzzeiten.

Radfahren – mit Spaß und Sicherheit

Auch Menschen, die sich auf dem Fahrrad durch die Hansestadt bewegen, sollen bis 2030 entscheidende Änderungen wahrnehmen. Bereits jetzt wird auf Sensorik-Teststrecken daran gearbeitet. Die Telekom entwickelt in einem vom Verkehrsministerium BMVI geförderten Projekt gemeinsam mit Continental eine Technologie zur Kollisions-Warnung. Diese soll vor allem besonders gefährdete Verkehrsgruppen schützen.

Mittels GPS-Technik berechnet das System vorausschauend, ob deren Wege sich in den nächsten fünf Sekunden mit anderen Fahrzeugen kreuzen. Wäre dies der Fall, sendet das System ein Warnsignal ans Smartphone. Zusätzlich dazu gewährt der Traffic Light Assistant von T-Systems Radfahrern den Vorrang beim Grün an der Ampel. Grundlage dafür bilden Sensoren und eine App, die den Nutzenden Ampel-Informationen zur Verfügung stellt und die Schaltung beeinflusst.

Bus & Bahn 2.0

Künstliche Intelligenz findet zunehmend Einzug in Bus und Bahn. Schon heute sind vielen Busse und Bahnen mit Kameras ausgestattet. Werden diese Bilder analysiert, geben sie wichtige Informationen zu Fahrgastaufkommen und Sitzbelegung. Auch akute Gefahrensituationen werden automatisch erkannt.

Dabei ist der Datenschutz ein wichtiges Thema: Die eingesetzte Technologie kommt ohne Speicherung von Bildmaterialien aus. Die Daten werden direkt im Fahrzeug ausgewertet. Nur die für die Analyse relevanten Parameter werden übertragen. Dadurch bleiben Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gewahrt. Die Lösungen der Telekom verbessern die Qualität und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs. Sie sind ein großer Hebel, die Nachhaltigkeitsziele im Verkehrssektor zu erreichen.


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