Ladepark eröffnet

Zeiss unterstützt Elektromobilität der Mitarbeiter

Mit 120 neuen Elektroladepunkten für Mitarbeiter von Zeiss in Oberkochen geht einer der größten Ladeparks Deutschlands in Betrieb. Gemeinsam mit EnBW ODR, Errichter und Betreiber der Ladeinfrastruktur, wird das Unternehmen das Angebot in Zukunft weiter ausbauen.

Bereits seit Anfang 2020 können Besucher bei Zeiss in Oberkochen an zwölf Ladepunkten, darunter zwei Schnelladepunkte, Elektro- und Hybridfahrzeuge laden. Nun kommen auf dem Gelände in Oberkochen 120 Ladepunkte für Firmenfahrzeuge und Fahrzeuge von Mitarbeiterm dazu – damit ist der Zeiss-Ladepark einer der größten in Deutschland. Das Unternehmen schafft damit die Voraussetzungen für die Transformation zur Elektromobilität für Firmenfahrzeuge und Fahrzeuge von Mitarbeitern. 

EnBW Ostwürttemberg DonauRies (ODR) übernahm die Installation der Ladeinfrastruktur, die Lieferung von Verteilerschränken sowie die Implementierung des Lastmanagements. Für den Ladepark bei Zeiss wurde vom Hersteller für ein Modell ein separates Zulassungsverfahren durchgeführt. So hat man Spiralkabel an den Wallboxen montiert anstatt der üblichen glatten Kabel. Über den Ladepark hinaus bietet die ODR Unterstützung bei Business@Home-Wallboxen für Mitarbeiter. Dabei liefert die ODR die Wallboxen nach Hause und rechnet die Ladevorgänge mit Zeiss ab. Zum Einsatz kommt hier Grünstrom.

Die neuen Ladepunkte für Mitarbeiter befinden sich auf dem Werksgelände im Stamm- und Südwerk Oberkochen. Im Jahr 2022 werden alle weiteren deutschen Zeiss-Standorte folgen. Aktuell sind bis zu 600 Ladestationen an den Standorten bis 2025 geplant. An den Ladesäulen selbst wird Grünstrom aus Wind- und Sonnenenergie bereitgestellt, Betreiber der Ladestationen ist ODR.

Parallel zum Ausbau der Ladeinfrastruktur wurde die Grünstromversorgung durch eine 700 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Zeiss-Parkhauses ausgebaut, in Summe stehen in Oberkochen 1350 kWp zur Verfügung. Bereits 2022 soll der gesamte Strombedarf bei Zeiss auf Grünstrom umgestellt sein – und das weltweit.

Ladestationen auch für E-Bikes

Im Rahmen eines Pilotprojektes sind zudem zwölf abschließbare Ladespinde für E-Bikes installiert. Seit 2020 fördert Zeiss mit attraktiven Angeboten fürs Jobrad auch diese Form der Mobilität. Die Ladespinde sind dazu ein weiterer Baustein, der bei Bedarf ebenfalls in Zukunft weiterentwickelt wird.

»Als Partner im Mobilitätspakt Ostwürttemberg setzen wir uns für attraktive Mobilitätskonzepte ein, die den Alltagsbedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht werden. Mit Projekten für Elektromobilität und Jobfahrrad gehen wir mit gutem Beispiel voran«, so Dr. Metz. »Die Mobilität der Zukunft ist nur nachhaltig, attraktiv und fördernd für die regionale Entwicklung gestaltbar, wenn alle Akteure in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft an einem Strang ziehen. Die Initiative für Elektromobilität von ZEISS hat hoffentlich das Potenzial, auch andere Unternehmen und Institutionen zu inspirieren.«


Verwandte Artikel

Carl Zeiss AG, EnBW ODR