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Studie im Auftrag von Philips Vertriebstochter: Nicht-Ausschalten von Monitoren kostet Deutschland eine halbe Milliarde Euro

Verantwortlich dafür sind die 64 Prozent aller Computernutzer, die ihren Bildschirm nach der Arbeit nicht ausschalten, so das Ergebnis einer Studie im Auftrag von MMD, der Vertriebs- und Marketingorganisation für Philips Monitore.

Trainingsbedarf: Dem deutschen Computernutzer mangelt es an Wissen zum Thema Ergonomie und er zeigt Mängel im Abschluss: Der Aus-Schalter des Monitors bleibt überwiegend ungenutzt. Bildquelle: © ABB

Trainingsbedarf: Dem deutschen Computernutzer mangelt es an Wissen zum Thema Ergonomie und er zeigt Mängel im Abschluss: Der Aus-Schalter des Monitors bleibt überwiegend ungenutzt.

64 Prozent aller Nutzer lassen ihren Monitor praktisch ganzjährig angeschaltet, so die vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von MMD durchgeführte Studie. Die Betätigung des Ausschalters »beherrschen« nur 36 Prozent aller Computernutzer. Weitere bemerkenswerte Ergebnisse der Studie sind, dass ein Siebtel aller Computerarbeiter täglich neun bis zwölf Stunden vor dem Bildschirm verbringen und mit der Arbeitsplatzergonomie einiges im Argen liegt. 40 Prozent der Computernutzer können ihren Bildschirm am Arbeitsplatz nicht höhenverstellen, 73 Prozent nicht den Schreibtisch einstellen und 66 Prozent aller Befragten haben keinerlei Einweisung zur Arbeitsplatzergonomie erhalten. Die Folgen sind bei 48 Prozent der Befragten Ermüdung der Augen und bei 43 Prozent Nackenbeschwerden, die mit Rückenbeschwerden zu den Hauptgründen für Krankschreibungen in Deutschland gehören.

Ausgehend von einem durchschnittlichen Strompreis von 0,149 Euro/kWh und einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 25,49 W pro Monitor errechnet MMD ein jährliches Kosteneinsparpotential von bis zu 26 Euro je Gerät, das sich bundesweit auf 480 Millionen Euro per Annum summiert. Lutz Hardge, Country Manager MMD sagt: »Ein höheres Bewusstsein für die Folgen ständig laufender PCs und Monitore sowie die Investition seitens Unternehmen in energiesparende Modelle würden einen erheblichen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes in Deutschland leisten«.

Philips bietet für die genannten Problematiken in seinen Bildschirmen jetzt verschiedene Lösungen an. Sogenannte »PowerSensoren« erkennen automatisch, wenn sich der Nutzer vom Bildschirm entfernt und drosseln den Energieverbrauch entsprechend. Die »ErgoSensor«-Technologie erkennt anhand der Gesichtsstellung des Nutzers, ob dieser seine Haltung ergonomisch korrigieren sollte und gibt Ratschläge, Philips »LightFrame«-Technologie nutzt ein kühles blaues Licht zur visuellen Stimulation des Betrachters, wodurch sich die Konzentration verbessert und die Augenmüdigkeit verringert.