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Stadtwerke Trier (SWT) und juwi: Entwicklungsgesellschaft plant Pumpspeicherkraftwerk Mosel

Die Stadtwerke Trier (SWT) und die juwi-Gruppe haben eine Projektentwicklungsgesellschaft zur Durchführung des Planfeststellungsverfahrens und der Errichtung des Pumpspeicherkraftwerks Mosel gegründet.

PSKW Rio

Schematische Darstellung des geplanten Pumpspeicherkraftwerkes (PSKW) Rio an der Mosel

Bis 2016 soll die Baugenehmigung für das Projekt erteilt sein, das eine Investitionssumme von 450 Millionen Euro besitzt. »Um ein Projekt in dieser Größenordnung zu stemmen, waren wir von Anfang an auf der Suche nach geeigneten Partnern. Die juwi-Gruppe haben wir bereits bei anderen Kooperationen im Bereich der Erneuerbaren Energien kennen und schätzen gelernt. Sie verfolgen wie wir bei der Energiewende das Motto »Aus der Region für die Region«, freut sich Dr. Olaf Hornfeck, Vorsitzender des Vorstandes bei den SWT, über den Ausbau der Zusammenarbeit.

Die SWT führen vor Ort aktuell ein hydrogeologisches Messprogramm durch, mit dem sie Wetter- und Klimadaten sammeln und die Abflussmengen in den Gewässern, unter anderem im Kautenbach messen. Parallel bereiten sie die nächste Phase des geologischen Erkundungsprogramms vor. »Die bisherigen Ergebnisse sind die Grundlage für die Fortführung der laufenden Planungen«, so der zuständige Projektleiter Rudolf Schöller.

Der Name der Gesellschaft - »SWT PSKW-Rio GmbH« - soll an die energiepolitisch bedeutsame internationale Klimaschutzkonferenz der UNCED von Rio de Janeiro im Jahr 1992 erinnern. Die SWT halten 70 Prozent der Anteile, während juwi mit 30 Prozent beteiligt ist. Die neue Gesellschaft wird das Genehmigungsverfahren für den Standort zwischen Mehring und Ensch (Verbandsgemeinde Schweich) fortführen. Insgesamt rechnen die SWT und juwi mit Entwicklungskosten in Höhe von rund 6 Millionen Euro.