Von der Stromerzeugung über die Verteilung bis zur Nutzung

Höherer Wirkungsgrad auf Systemebene

8. Juni 2010, 14:49 Uhr | Heinz Arnold

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Was die Optimierung bringt - 5 € bringen 10 Prozent mehr Wirkungsgrad

Bisher arbeitet eine 300-W-Stromversorgung für PCs mit einem Wirkungsgrad zwischen 70 und 80 Prozent. Mit neuen Topologien – etwa einer Halbbrücken-Resonanz- statt einer Flyback-Topologie – und dem Einsatz der neusten Bauelemente, von den CoolMOS-MOSFETs über SiC-Schottky-Dioden bis zu den Mikrocontrollern für die Power-Factor-Correction und PWM- Stufen lässt sich laut Arunjai Mittal der Wirkungsgrad der Stromversorgung um nicht weniger als 10 Prozent erhöhen. Der Preis der Stromversorgung erhöhe sich dadurch um 5 €. Geht man von einer Zahl von 40 Mio. neuen PCs pro Jahr aus, die bei 50 Prozent Last acht Stunden pro Tag eingeschaltet sind, so liegt die Energieaufnahme bei 17,5 TWh pro Jahr. Ein um 10 Prozent höherer Wirkungsgrad bedeutet also eine Einsparung von 1,75 TWh pro Jahr. Bei einem Strompreis von 0,13 €/kWh liegt die Einsparung bei 228 Mio. Dollar. Rechnet man nun noch den höheren Preis für die Stromversorgung von rund 5 € ein, so reduziert sich der Betrag auf immerhin noch 28 Mio. € pro Jahr. Außerdem reduziert sich der CO2-Ausstoß um 875.000 t pro Jahr, was ungefähr dem entspricht, was 300.000 Autos im diesem Zeitraum ausstoßen.


  1. Höherer Wirkungsgrad auf Systemebene
  2. Dünne Wafer für hohe Leistungsdichte
  3. Was die Optimierung bringt - 5 € bringen 10 Prozent mehr Wirkungsgrad

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