Neuer Stromerzeuger am Start

1 Gigawatt Solarstrom für Südeuropa

15. September 2021, 10:27 Uhr | Kathrin Veigel
Infineon Solaranlagen
Solar-Photovoltaik-Projekte für eine grünere Zukunft planen, bauen und betreiben - das ist das Ziel des auf Nachhaltigkeit und Effizienz ausgerichteten Unternehmens BNZ.
© am/Adobe Stock

Glennmont Partners, ein auf saubere Energien spezialisierter Fondsmanager, hat BNZ gegründet. Das neue unabhängige Stromerzeugungsunternehmen soll Photovoltaik-Projekte in Südeuropa entwickeln, bauen und betreiben.

Der unabhängiger Stromerzeuger BNZ ist mit dem Plan angetreten, bis 2024 eine Leistungskapazität von 1 Gigawatt in Italien, Portugal und Spanien zu erreichen, von denen sich bereits 500 Megawatt im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium bei Glennmont befinden.

Das primäre Ziel des Unternehmens ist die Erzeugung von hundert Prozent erneuerbarer Energie, um zu einer kohlenstoffarmen Zukunft beizutragen. Die Konzentration liegt dabei in erster Linie auf Solarstrom und kann in Zukunft um weitere Technologien wie Batteriespeicherung und Wasserstoff erweitert werden.

BNZ wird ein wichtiger Bestandteil des Glennmont-Investmentportfolios Clean Energy Fund III sein. Die Genehmigungen für den Bau der ersten Photovoltaikkraftwerke wurden bereits in jedem der Kernmärkte erteilt.

»Die Gründung von BNZ ist ein weiterer Schritt unserer Expansionsstrategie für Südeuropa. Italien, Portugal und Spanien sind für uns Märkte mit einem starken Wachstumspotenzial bei der Entwicklung von Technologien für erneuerbare Energie wie Photovoltaik. Die Erfahrung unserer Teams in den Bereichen Betrieb und Verwaltung von Assets in diesen Regionen gewährleistet, dass wir Investitionen identifizieren und deren Wert sichern können«, so Scott Lawrence, Mitgründer von Glennmont Partners und Direktor von BNZ.

Im März 2021 wurde Glennmont vom US-Vermögensverwalter Nuveen mit einem verwalteten Vermögen von rund 1,3 Billionen US-Dollar übernommen. Dadurch ist Glennmont nun in der Lage, sein Vorhaben weiter voranzutreiben, weitere Fonds für erneuerbare Energien aufzulegen sowie gezielt Investitionen in alle bedeutenden Technologien zu tätigen, wie Off- und Onshore-Windkraft und Photovoltaik, und das sowohl in den europäischen Kernmärkten als auch im Asien-Pazifik-Raum und in den USA.


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