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EEG 2012-Konformität: Solar-Log ermittelt Rückvergütung beim PV-Einspeisemanagement

Am 31.12.2013 endet die Übergangsfrist zur Umsetzung der Anforderungen zum Einspeisemanagement. Betreiber mit PV-Anlagen zwischen 30 und 100 kWp müssen jetzt die Umrüstung ihrer Anlage in Angriff nehmen, damit sie bis zum Ende des Jahres »EEG 2012« konform sind.

Solar-Log Bildquelle: © Solare Datensysteme GmbH

Das Solar-Log PM+ ermittelt für PV-Anlagenbesitzer den ihnen bei einem Einspeisemanagement ihrer PV-Anlage durch das EVU zustehenden Rückerstattungswert.

Das EEG 2012 brachte einige wichtige Änderungen, unter anderen das »Einspeisemanagement«, mit dem die Energieversorger zur Gewährleistung der Netzstabilität bestimmen können, wieviel PV-Strom wann aus dezentralen PV-Anlagen in das Netz eingespeist wird. Dazu müssen die Anlagen mit Steuerungstechnik ausgerüstet werden. Für Anlagen zwischen 30 und 100 kWp, die nach dem 01.01.2012 installiert wurden, läuft Ende 2013 die Übergangsfrist zur Nachrüstung mit Steuerungstechnik ab. Anlagenbesitzer, die noch nicht am Einspeisemanagement teilnehmen, müssen dies jetzt in Angriff nehmen.

Dieses umzusetztende sogenannte »vereinfachte Einspeisemanagement« beinhaltet eine ferngesteuerte Wirkleistungsbegrenzung und ab 3,68 kVA die Blindleistungsbereitstellung. Wann die Leistung reduziert wird und in welchen Maß, bestimmt der jeweilige Netzbetreiber. Dazu werden die Signale zur Wirkleistungsreduzierung in der Regel über Rundsteuerempfänger ausgegeben und sind dann vom Wechselrichter entsprechend umzusetzen. Dafür muss der Wechselrichter eine passende Schnittstelle besitzen an die der Rundsteuerempfänger angeschlossen wird. Eine andere Möglichkeit ist über ein Steuerelement, wie z. B. den Datenlogger Solar-Log mit PM+ Funktion realisierbar. Dieser wird zwischen Rundsteuerempfänger und Wechselrichtern geschalten. Der Datenlogger wandelt die Signale des Rundsteuerempfängers um und regelt den Wechselrichter daraufhin entsprechend. Damit kann ein Rundsteuerempfänger mit unterschiedlichen Wechselrichtertypen gekoppelt werden und ältere Modelle, ohne eine passende Rundsteuerschnittstelle, müssen nicht nachgerüstet werden. Die Signalverarbeitung und die entsprechende Wechselrichter-Steuerung übernimmt der Logger.

Durch das regulierende Eingreifen der EVU muss der Anlagenbetreiber nicht mit großen finanziellen Einbußen rechnen, denn das Einspeisemanagement unterliegt gewissen Regeln. Dazu zählt, dass der Anlagenbesitzer für Verluste durch das Regeln seiner Anlage entschädigt werden muss. Die Entschädigung bei einer Reduzierung der Einspeiseleistung der PV-Anlage liegt bei 95 % der entgangenen Einspeisevergütung. Der Verlust ist dabei auf maximal 1 % der Jahresleistung der Anlage gedeckelt, um weiterhin dem Betreiber eine Investitionssicherheit zu gewährleisten. Mit dem Monitoringsystem Solar-Log, einem Einstrahlsensor und der professionellen Überwachung über das Webportal »Commercial Edition« lassen sich die Verluste - in Form von Wattangaben und mit dem exakten Rückerstattungswert in Euro - belegen. Mit diesen Daten können bei der jeweiligen EVU die tatsächlichen Verluste vorgelegt werden.