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In 2,5 Metern Höhe: Neues Freiflächensystem reduziert Materialkosten

Das neue Freiflächensystem GMS diamond roof der Solarfirma MKG Göbel reduziert den Stahleinsatz und damit die Kosten erheblich. Durch den großzügigen Platz unter der Solaranlage ergeben sich zudem Einsatzbereiche für die Landwirtschaft.

diamond roof Bildquelle: © solidenergie GmbH

Die Intersolar Europe ist Ort der Premiere für das neue Freiflächensystem GMS diamond roof. Bei dem von der solidenergie entwickelten Montagesystem werden die Module auf »Hängematten« aus Stahl angebracht. Durch die neue Geometrie der Träger werden die Lasten besser abgeleitet, was die Pfostenzahl pro Megawatt installierter Leistung selbst in Regionen mit hoher Schneebelastung halbiert.

Weil die gesamte Modulfläche auf den 2,5 Meter hohen Pfosten schwebt, bleibt unter der Solaranlage viel Platz. Das erleichtert die Wartung und schafft Einsatzbereiche in der Landwirtschaft. »Wir haben die Solarmodule dort geklemmt, wo sie die höchsten Lasten aushalten. Deshalb kann man das System auch in schneereichen Regionen besonders gut einsetzen«, erklärt Mirko Dudas, Geschäftsführer der solidenergie GmbH.

Wie bei dem von solidenergie entwickelten X-Modul-Prinzip werden die Solarmodule auch bei dem GMS diamond roof in einer gedrehten Mittelstellung angebracht, was eine flachere Konstruktion und damit deutlich mehr Module auf derselben Fläche ermöglicht.

Dank dieses Konzepts lassen sich mit dem GMS diamond roof auf einem Hektar Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1,6 Megawatt errichten. Weil der Schmutz dank der speziellen Neigung über die Modulecken abfließen kann, verfügt das System über eine gute Selbstreinigung. MKG Göbel vertreibt das neue Montagesystem als Exklusivpartner von solidenergie ab sofort europaweit.

Die Solarfirmen MKG Göbel und solidenergie stellen das neue Freiflächensystem vom 31. Mai bis zum 2. Juni in München aus, auf der

Intersolar Europe, 31. Mai bis 2. Juni 2017, Halle A4, Stand160