Solarlicht für Brasilien

Audi hilft entlegenen Dörfern in der Amazonas-Region

8. Februar 2022, 12:36 Uhr | Kathrin Veigel
Litro de Luz Audi Solarlampen
Solarlicht für Brasilien - dafür sorgen Audi und die NGO Litro de Luz.
© Litro de Luz/Elean Soares

Für Bildung und Sicherheit: Audi unterstützt eine brasilianische Initiative, die Siedlungen mit Solar-Lichtmasten ausstattet, um die Wege nachts sicherer zu machen. Zudem stellt die Initiative Familien solarbetriebene Handlampen bereit, die sich zu Hause beim Schulaufgaben machen nutzen lassen.

Die Audi Stiftung für Umwelt und Audi do Brasil greifen gemeinsam der NGO Litro de Luz Brasil unter die Arme, die drei Dörfer ohne zuverlässige Stromanbindung in der Amazonas-Region mit Solarlicht versorgt. Die Initiative installiert in den gemeinschaftlich genutzten Bereichen der Siedlungen über Solarpanele betriebene Lichtmasten, um nachts für mehr Sicherheit zu sorgen.

Zudem stattet sie die Familien mit solarbetriebenen Handlampen aus, die sich zu Hause oder unterwegs nutzen lassen. Sie sollen den Zugang zu Bildung verbessern, um beispielsweise das Lesen oder Erledigen von Schulaufgaben zu ermöglichen. Vom Projekt profitieren mehr als 100 brasilianische Familien. Auslieferung und Installation sind für das zweite Quartal 2022 vorgesehen.

Um die Bevölkerung in das Projekt einzubinden und zu schulen, plant Litro de Luz Brasil Besuche in den Dörfern. Auch die Installationen führt die NGO gemeinsam mit den Menschen vor Ort durch. Nach Abschluss des Projekts ist eine Befragung vorgesehen, um die Auswirkungen zu evaluieren. Litro de Luz Brasil übernimmt zudem die künftige Wartung der Lichter und organisiert die Rücknahme der Lithium-Akkus. Darüber hinaus sind Schulungen von Botschaftern vorgesehen, welche die Organisation in der Region repräsentieren sollen.

Litro de Luz Brasil ist einer von mehr als 15 Ablegern der weltweiten »Liter of Light«-Bewegung, die 2011 auf den Philippinen entstand − inspiriert durch eine Erfindung des brasilianischen Mechanikers Alfredo Moser aus dem Jahr 2001. Dessen Moser-Lampe besteht aus einer PET-Flasche, die am Dach angebracht wird. Die Flasche wird mit Wasser und Bleichmittel gefüllt und erzeugt durch Lichtbrechung die Intensität einer 60-Watt-Glühbirne.


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