TÜV Rheinland und IEA

Studie zu klimaabhängigen Erträgen von Photovoltaik-Modulen

10. Februar 2021, 15:33 Uhr   |  Kathrin Veigel

Studie zu klimaabhängigen Erträgen von Photovoltaik-Modulen
© TÜV Rheinland

Der TÜV Rheinland koordiniert mehrjähriges Projekt der Internationalen Energieagentur mit internationalen Forschungspartnern

Eine Studie der Internationalen Energieagentur gibt Aufschluss über den Energieertrag von Photovoltaik-Modulen und -Systemen zur Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie in verschiedenen Klimazonen weltweit. Der TÜV Rheinland lieferte mit Feld- und Labordaten eine wesentliche Grundlage für die Studie.

Der weltweit tätige Prüfdienstleister TÜV Rheinland hat für die Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) in den eigenen Laboren unterschiedliche Photovoltaik(PV)-Modultechnologien geprüft und über mehrere Jahre an fünf Standorten auf vier Kontinenten die Erträge von Modulen gemessen und verglichen. Zudem haben verschiedene Forschungsinstitute aus aller Welt an der Studie der IEA-Task-13-Arbeitsgruppe »Photovoltaic Power Systems Programme« mitgearbeitet und Daten geliefert.

Expertinnen und Experten von TÜV Rheinland haben das internationale Team koordiniert. »Die genaue Berechnung des Energieertrags einer Photovoltaik-Anlage in Kilowattstunden ist heute der wesentliche Schlüssel zur Projektrealisierung«, erklärt Ulrike Jahn, bei TÜV Rheinland für Projekte zur Forschung und Entwicklung von PV-Modulen verantwortlich. »Für die Solarbranche und ihre Marktteilnehmer sind Informationen darüber, wie viel Energie Module und Systeme an bestimmten Standorten im tatsächlichen Betrieb erzeugen, entscheidend. Wer eine PV-Anlage errichten will, sollte sich sehr detailliert damit beschäftigen, welche Randbedingungen den Ertrag wie stark beeinflussen.«

Mit der Studie unter dem Titel »Climatic Rating of Photovoltaic Modules« liefert die Arbeitsgruppe einen Beitrag, um den möglichen Energieertrag von Modulen in unterschiedlichen Klimazonen genauer einzuschätzen. Die Autorinnen und Autoren der Studie liefern insbesondere zur Kennzahl des klimaspezifischen Energieertrags – climatic-specific energy rating (CSER) – zahlreiche Erkenntnisse. Das CSER geht auf eine Normenreihe der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) zurück.

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