Thüga kooperiert mit Mastercard

Digitaler Stadtentwicklung auf die Sprünge helfen

Thüga Smart City
Egal, ob es um digitale Angebote, intelligente Mobilitätslösungen oder smarte Services geht: Immer mehr Städte und Kommunen machen sich mit Smart City-Projekten auf den Weg in eine digital vernetzte Zukunft.
© Thüga

Mastercard und Thüga sind ab sofort Kooperationspartner. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen gemeinsame Projekte und Investitionen in den Bereichen Digitalisierung und Elektromobilität. Zudem tritt Thüga dem von Mastercard initiierten »City Possible«-Netzwerk bei.

Energieversorger wie die rund 100 Partnerunternehmen der Thüga-Gruppe tragen einen großen Teil zum Ausbau der Elektromobilität bei. So werden laut Verband der Automobilindustrie (VDA) über drei Viertel der aktuell rund 42.000 öffentlich zugänglichen E-Ladesäulen in Deutschland von Energieunternehmen betrieben. Deshalb streben Mastercard, Initiator des »City Possible«-Netzwerks, und Thüga eine enge Kooperation im Bereich der Elektromobilität an. Die beiden Partner wollen dabei ihre jeweiligen Kompetenzen aus dem Bereich Ladeinfrastruktur (Thüga) und Zahlungsabwicklung (Mastercard) bündeln.

Darüber hinaus möchten beide Unternehmen auch im Bereich von Onlinediensten zusammenarbeiten und aggregierte, anonymisierte Ausgabedaten neben öffenlich verfügbaren externen Umgebungsinformationen analysieren – etwa zu Wetter, Verkehr, Bevölkerung oder Points of Interest wie Kinos, Restaurants oder öffentliche Einrichtungen. Dadurch können mit Hilfe von Machine Learning geographische Erfolgsfaktoren identifiziert werden, um zum Beispiel Kommunen zu beraten, wie Innenstädte attraktiv gestaltet und wiederbelebt werden können.

Baukasten für Smart Cities

Die Stadtwerke und Regionalversorger der Thüga-Gruppe sehen sich als Partner der Kommunen und arbeiten gemeinsam an modernen Lösungen für die intelligente und lebenswerte Stadt der Zukunft. Dazu gehört auch der Aufbau einer passenden Infrastruktur mit darauf aufbauenden Smart-City-Lösungen.

Hierfür stellt Thüga gemeinsam mit ihren Plattformgesellschaften den Partnerunternehmen einen sicheren und modular aufgebauten Smart-City-Baukasten zur Verfügung, der die Entwicklung digitaler Lösungen mit verschiedenen Anwendungen und Services ermöglicht, die sich flexibel an die Bedürfnisse und Wünsche der Städte und Regionen anpassen lassen.

Dabei dienen Reallabore wie zum Beispiel in Freiburg im Breisgau und Koblenz als Demonstratoren für neue Geschäftsmodelle in der vernetzten Stadt. So haben Thüga-Partnerunternehmen und die Vertreterinnen und Vertreter ihrer Kommunen die Möglichkeit, mit Partnerunternehmen zusammenzuarbeiten, sich neue Technologien im Einsatz anzusehen und von den gewonnenen Erkenntnissen zu profitieren. Die Lösungen können so smarter, effizienter und kostengünstiger implementiert werden.

Zu den mehr als 220 Mitgliedern des internationalen Partnerprogramms »City Possible« gehören bereits große Metropolen wie Athen, Helsinki, London, Los Angeles, Melbourne, New York oder Prag ebenso wie zahlreiche kleinere Städte und Kommunen wie der Salzlandkreis. Darüber hinaus unterstützt die Initiative mehr als 320 Städte weltweit bei der Digitalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs.


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