Klimaneutrales Fahrzeug als Ziel

Polestar-0-Projekt bekommt zahlreiche neue Kooperationspartner

15. September 2022, 10:54 Uhr | Kathrin Veigel
Polestar 0-Projekt
Im Rahmen des 0-Projekts sollen alle Treibhausgasemissionen von der Rohstoffgewinnung bis zur Auslieferung des Fahrzeugs an den Kunden sowie der Entsorgung am Ende des Lebenszyklus ermittelt und eliminiert werden.
© Polestar

Polestar hat zwölf neue Partner bestätigt, die sich verpflichtet haben, am 0-Projekt mitzuarbeiten. Mit dem Vorhaben hat sich die schwedische E-Automarke zum Ziel gesetzt, bis 2030 ein wirklich klimaneutrales Auto ohne Kompensationsmaßnahmen zu produzieren.

Bei den neuen und den bestehenden Partnern handelt es sich um führende Unternehmen der Branche, die aktiv am Polestar-0-Projekt mitarbeiten. Jeder Partner konzentriert sich auf bestimmte Materialien, Komponenten und Prozesse, die bei der Herstellung von Autos relevant sind. Die unten aufgeführten neuen Partner decken Bereiche wie Kunststoffe, Verbundstoffe, Chemikalien und Metalle ab.

Der Verkehrssektor ist unter jenen Sektoren, die Treibhausgas (THG) erzeugen, der am schnellsten wachsende. Es wird erwartet, dass der Anteil an den gesamten THG-Emissionen in Zukunft mehr als 30 Prozent betragen wird. Polestar und seine Partner haben ein gemeinsames Ziel: die Dekarbonisierung der gesamten Lieferkette und des Herstellungsprozesses.

Neue Partner und ihre Schwerpunktbereiche im 0-Projekt sind:

  • Pensana: Unabhängige und nachhaltige Versorgung mit Seltenen Erden
  • Boliden: Kupfer und andere Metalle
  • Papershell: Fortschrittlicher Faserverbundwerkstoff auf Papierbasis
  • Sekab: Biobasierte Chemikalien
  • Bulten: Verbindungselemente
  • Hexpol TPE: Weiche Polymermischungen, TPE
  • Plasman: Hersteller von Stoßfängerverkleidungen, Kühlergrills, Außenverkleidungen und Subsystemkomponenten
  • YFPO: Stoßstangen und ähnliche Materialien
  • Ovako: Konstruktionsstahl aus 100 Prozent CO2-neutraler Fertigung und 97 Prozent Recyclinganteil
  • Mistra Carbon Exit: Forschungskonsortium mit dem Ziel, zu analysieren und zu demonstrieren, wie die Lieferketten von Gebäuden, Infrastruktur und Transport umgestaltet und dekarbonisiert werden können
  • Stilride: Umweltfreundliche Metallherstellung und Mobilität durch die patentierte Stilfold-Technologie, die auch als industrielles Origami bezeichnet wird
  • GG Group: Nachhaltige Kabel und Kabelbäume

Zu den bereits bestätigten Partnern gehören zudem:

  • SSAB: Fossilfreier Stahl
  • Hydro: Kohlenstofffreies Aluminium
  • Autoliv: Sicherheitsausrüstung
  • ZF: Elektrischer Antriebsstrang und Gesamtsysteme

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