Weidmüller

Elektrotechnische Innovationen für Windenergieanlagen

14. September 2015, 14:57 Uhr   |  Hagen Lang

Elektrotechnische Systemkomponenten für Windkraftanlagen stellt Weidmüller auf der HUSUM Wind vor. Das Angebot reicht vom kommunikationsfähigen Strommesswandler über das Beleuchtugns- und Installationssystem Field Power Wind Energie bis zum Automatisierungs- und Minitoring-System für Rotorblätter.

Anhand einer Nachbildung eines Windkraftanlagenturmes und eines Rotorblattes können sich Messebesucher live ein Bild der Produkte und Lösungen machen und direkt mit den Windkraft-Experten von Weidmüller ins Gespräch kommen.

Windkraftanlagen müssen zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität flexibel an- und abgeschaltet werden können. »Möglich macht das das sogenannte ,Condition Monitoring‘«, erklärt Hans Schlingmann, Business Development Manager Wind bei Weidmüller. »Dabei bilden intelligente Strommesswandler an Anlagen und Netz-Einspeise-Punkten einen wichtigen Bestandteil. Windkraftanlagen und Windparks lassen sich mit ihrer Hilfe koppeln und als Erzeugungskapazitäten eines virtuellen Kraftwerks verwalten.«

Automatisierungslösungen mit der entsprechenden Sensorik sind die Grundlage des Condition Monitorings. Sie erfassen die benötigten Daten und stellen sie bereit, was insbesondere für kostenintensive Offshore-Windkraftanlagen attraktiv ist, da sich beispielsweise Rissbildungen oder Schäden – durch starke Lasten an Getriebe, Schrauben und anderen Teilen – rechtzeitig erkennen lassen. »Je früher Unregelmäßigkeiten erkannt werden, desto früher lässt sich gegensteuern und sich teure Service-Einsätze reduzieren«, sagt Olaf Prein Global Segment Manager Wind bei Weidmüller. »Aus diesem Grund werden Remote Access, Fernwartung und Industry Clouding besonders im Offshore-Bereich in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten.«

Auf Plug & Play sind auch die Beleuchtungssysteme von Weidmüller ausgelegt, die alle langlebiege, energiesparende LED-Technik einsetzen. » iese entsprechen den aktuellen Anforderungen und erfüllen mit einem intelligenten Einspeisesystem auch die NOT-Licht-Richtlinien«, erklärt Prein. »Gleichzeitig stellen wir entsprechende Outletboxen zur Verfügung, die zum Anschluss von Montagegeräten während der Errichtung des Turms, die Versorgung sicherstellen.«

HUSUM Wind, Halle 5, Stand 5B09

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Windpark trotz Flugsicherung
Erster kommunaler Offshore-Windpark eröffnet
Energieeffizienteste Kühlgeräteserie zur Schaltschrankklimatisierung
Unkontrollierten Öl-Austritt bei Windkraftanlagen verhindern

Verwandte Artikel

Weidmüller Interface GmbH & Co.KG