EWEA Offshore 2015

Siemens zeigt kostensenkende Innovationen für Offshore-Wind

5. März 2015, 15:41 Uhr | Hagen Lang
Offshore
2014 speisten 258 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.049 Megawatt Strom in das deutsche Netz ein.
© Stiftung Offshore Windenergie e.V.

Auf der weltgrößten Offshore-Wind-Messe EWEA Offshore 2015 in Kopenhagen (10.-12.3.2015) zeigt Siemens kostensenkende Innovationen für die Offshore-Windenergie, die bis 2020 Windstromkosten von unter 10 Cent/KWh ermöglichen sollen.

Damit der wettbewerbsfähige Windstrompreis sich einstellt, verwendet Siemens einen ganzheitlichen Ansatz. Vier Unternehmensabteilungen präsentieren auf der Messe Neuheiten für einen kostenoptimierten Offshore-Betrieb: Siemens Wind Power and Renewables, Siemens Power Generation Services, Siemens Energy Management und Siemens Digital Factory. Einerseits sorgen Weiterentwicklungen in der Offshore-Windturbinentechnik für höhere Zuverlässigkeit und höhere Erträge. Andererseits optimiert Siemens den Energietransport und die Wartungsabläufe.

Durch neue Stromanbindungsplattformen in Wechselstromtechnik macht Siemens die bisher erforderlichen aufwendigen Hochspannungs-Wechselstrom-Umspannplattformen überflüssig. Mittels Optimierung der elektrischen Hauptkomponenten und Reduzierung der Nebenanlagen wurde das Gewicht so reduziert, dass die Stromanbindung gemeinsam mit Windenergieanlagen auf deren Offshore-Fundamenten installiert werden kann. Aus der Einsparung in Größe und Gewicht ergeben sich nennenswerte Kostenreduktionen.

Mit den »Service Operation Vessels« (SOVs) bietet Siemens eine effektivere Lösung für den Wartungsbetrieb von Offshore-Windenergieanlagen an. Die Spezialschiffe reduzieren als Kern eines Logistikkonzepts die Anfahrtswege und ermöglichen ein wochenlanges Vor-Ort-Sein der Servicetechniker. Die Spezialschiffe ermöglichen auch bei hohem Wellengang sicheren Zugang zu den Anlagen. Sie vervollständigen Siemens Maßnahmenpaket zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung des Offshore-Windanlagenbetriebs.


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