Fünfter WindEnergy trend:index ist da

Stimmung in der deutschen Windbranche verbessert sich

13. Mai 2020, 10:45 Uhr   |  Andreas Knoll

Stimmung in der deutschen Windbranche verbessert sich
© WindEnergy Hamburg, wind:research

Einschätzung des weltweiten Offshore-Windmarkts im laufenden Jahr

Trotz der Coronavirus-Pandemie hellt sich in Deutschland die Stimmung in der Windindustrie derzeit auf – und das trotz einer unveränderten politischen Lage.

Laut dem jetzt vorgestellten fünften „WindEnergy trend:index“ kann Deutschland den in den letzten „WindEnergy-trend:index“-Befragungen ermittelten Negativtrend beenden: Sowohl für 2020 als auch für die kommenden zwei Jahre hat sich die Stimmung zur Marktsituation der Windindustrie verbessert. Im internationalen Windmarkt herrscht für die Einschätzung der Onshore- und der Offshore-Windindustrie eine größtenteils positive Stimmung, die sich jedoch leicht verschlechtert hat. Der Ausblick auf die kommenden Jahre fällt dagegen deutlich optimistischer aus: Die Marktentwicklungen werden mit größtenteils steigender Tendenz positiv bewertet, während zusätzliche Potentiale durch die fortschreitende Digitalisierung oder die Nutzung von grünem Wasserstoff erwartet werden.

Zu diesen Ergebnissen gelangt der neue WindEnergy trend:index (WEtix), erarbeitet von der On- und Offshore-Windenergie-Messe WindEnergy Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Windenergie-Marktforschungsinstitut wind:research. An der fünften Online-Umfrage des seit 2018 halbjährlich durchgeführten globalen Stimmungsbarometers WEtix im März und April 2020 haben erneut über 1100 Marktakteure teilgenommen.

Weil Konzeptionierung und Design der Befragung für das Frühjahr 2020 vor den umfassenden Einschränkungen durch die Coronavirus-Krise erfolgten, eine Vergleichbarkeit mit den vorhergehenden Befragungen nicht gegeben wäre und der Effekt vermutlich einmalig (wenn auch länger anhaltend) ist, wurde im WEtix bewusst auf eine „Coronafrage“ verzichtet. Die Befragung vom 17. März bis zum 29. April 2020 lag jedoch in dem Zeitraum, in dem ein Großteil der Welt bereits von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen war, so dass die Coronavirus-Krise die Antworten mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat.

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1. Stimmung in der deutschen Windbranche verbessert sich
2. Trendwende für Deutschland: Marktsituation wird leicht optimistischer eingeschätzt
3. Stimmung im internationalen Windmarkt: Kurzfristig getrübt, langfristig jedoch positiv

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