Siemens Wind Power

WEA verliert Rotorblatt

25. Juli 2013, 15:59 Uhr | Andreas Knoll

Siemens hat offenbar technische Probleme mit Onshore-Windenergieanlagen (WEA): Mitte Mai löste sich nahe San Diego (Kalifornien/USA) das Rotorblatt einer WEA des Typs SWT-2.3-108 und fiel auf eine für Geländefahrzeuge vorgesehene Straße. Verletzt wurde niemand.

Die von Siemens nach dem Unfall begonnenen Untersuchungen dauern Medienberichten zufolge noch an. Untersucht wird dabei auch, ob ein Zusammenhang zu einem ähnlichen Unfall im US-Bundesstaat Iowa im April 2010 besteht. Auch damals hatte, wie jetzt bei San Diego, eine SWT-2.3-108-Anlage ein Rotorblatt des Typs B53 verloren. Jetzt laufen die mit B53-Rotorblättern ausgestatteten SWT-2.3-108-Anlagen - die meisten in den USA - gedrosselt oder stehen still.

Die havarierte WEA ist Teil des »Ocotillo Wind Energy Project«, das im Endausbaustadium 315 MW Strom erzeugen soll.


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