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Leclanché: E-Transport lässt Umsatz klettern

Batteriespezialist Leclanché hat den Umsatz 2018 um mehr als das Zweieinhalbfache auf 47 Mio. Franken gesteigert. Projekte in Höhe von 60 Mio. Franken sind bereits eingebucht.

Auf Graciosa mit einem jährlichen Verbrauch von 13,5 GWh und 2,3 MW Spitzenlast sorgt ein 3,2-MWh-Lithium-Titanat-Battterie plus einem Management-System von Leclanché dafür, dass über PV (1 MW) und einen Windpark (4,5 MW) fast 70 Prozent der Energie Bildquelle: © Leclanché

Auf Graciosa mit einem jährlichen Verbrauch von 13,5 GWh und 2,3 MW Spitzenlast sorgen eine 3,2-MWh-Lithium-Titanat-Battterie plus ein Batterie-Management-System von Leclanché dafür, dass über PV (1 MW) und einen Windpark (4,5 MW) fast 70 Prozent der benötigten Gesamtenergie gewonnen werden können.

Das Wachstum kommt vor allem aus dem Sektor der Elektromobilität. Vorwiegend um diesen Geschäftsberiech zu stärken, hat das Unternehmen 2018 90 neue Mitarbeiter eingestellt. Allein diesen Geschäftsbereich hat. Philip Broad hat Leclanché zum Executive Vice President der Geschäftseinheit e-Transport Solutions ernannt. »Das bestätigt uns in unserer Strategie, auf Basis unserer eigenen Zellentechnik und unserer Energie-Management-Technik in Kombination mit unserem Know-how in der  Netztechnik und den Elektrofahrzeugen komplette  Systeme anzubieten. Hier liegt unsere Differenzierung«, sagt  Anil Srivastava, CEO of Leclanché.

Leclanché ermöglicht mit seinen integrierten Batteriesystemen die Elektrifizierung von Fahrzeugen. Das gilt nicht nur für Autos, sondern auch für Schiffe. Derzeit rüstet das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Kongsberg, einer führenden Firma im Bereich maritimer Systeme, die größte elektrisch btrieibene Fähre in Dänemark aus.

Laut Leclanché steigt auch die Nachfrage nach stationären Batterien, um das Stromnetz für die Integration von Ladestationen zu ertüchtigen. Derzeit arbeiten stationäre Batterien von Leclanché mit zusammen über 100 MWh im Feld. So haben es die Batterien auf der zu den Azoren gehörenden Insel Graciosa mit 4.500 Einwohnern ermöglicht, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtenergieerzeugung auf 70 Prozent zu steigern.