Bund fördert PEM der RWTH Aachen

Über 2 Millionen Euro für Batteriezellenforschung

PEM Batteriezelle Forschung
Ein Ziel des Projekts FoFeBat2 ist die Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten der Fraunhofer-Forschungsfertigung Bateriezelle in Münster um großformatige Zelltypen (Pouch-Zelle und prismatische Hardcase-Zelle).
© ARTVISU Artur Krause

2,28 Millionen Euro aus dem Topf des Bundesforschungsministeriums fließen in das bis Mai 2024 unterstützte Teilprojekt »FoFeBat2«, in dem sich der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen unter anderem mit der Erweiterung bestehender Batteriezellformate und der Digitalisierung von Produktionsprozessen befasst.

Das Vorhaben »FoFeBat2« trägt zum Aufbau der Fraunhofer-Forschungsfertigung Batteriezelle FFB in Münster bei, deren Technologieentwicklung und Produktionsplanung der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen als offizieller Partner begleitet.

»Im internationalen Wettbewerb wird es immer wichtiger, Abhängigkeiten von anderen Märkten der Energiespeichertechnologien zu vermeiden und in sämtlichen Prozessschritten eigenständig agieren zu können«, so PEM-Leiter Professor Achim Kampker. Die Fraunhofer FFB in Münster, an deren Entstehung überregional weitere Forschungseinrichtungen beteiligt sind, soll daher eine Infrastruktur bieten, mit der Unternehmen und Institute die seriennahe Herstellung neuer Batterien im großen Maßstab erproben, umsetzen und optimieren können. Dies soll den Innovations- und Kommerzialisierungsprozess von Produktionstechnologien für bestehende und künftige Batteriezellformate beschleunigen.

Aufgabe des RWTH-Lehrstuhls im zweiten Abschnitt des mehrstufigen FoFeBat-Projekts ist es, die Zellformate der Fraunhofer FFB zu erweitern und die Gestaltung der Zellformierungstechnik frühzeitig zu ergänzen. Außerdem soll PEM dazu beitragen, die dort noch zu errichtenden Assemblierungsanlagen für prismatischen Hardcase- und Pouch-Zellen zu beschaffen und die Digitalisierung der gesamten Prozesskette voranzutreiben. Dazu zählen etwa die Implementierung eines virtuellen Abbilds von Produkten und Prozessen sowie die Etablierung von Analyseverfahren und deren nahtlose Verknüpfung mit den Produktionsprozessketten.


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