»Zu Wasserstoff in der Elektromobilität gibt es derzeit keine Alternative«

Alle ziehen an einem Strang – Wasserstoff wird kommen!

12. April 2011, 09:46 Uhr   |  Heinz Arnold


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Toyota: Wasserstoff derzeit ohne Alternative

Bernhard Grünewald, Toyota Motor Europe
© Toyota Motor Europe

Bernhard Grünewald, Leiter Konzernrepräsentanz Toyota Motor Europe

»Es wird mehrere große Auto-Hersteller geben, die ab 2015 in die Serienproduktion gehen«, erklärt Bernhard Grünewald, Leiter Konzernrepräsentanz Toyota Motor Europa in Berlin. Seit zwei Jahren fahren in Berlin Autos von Toyota, sie haben eine Reichweite von 800 km bei einer Tankfüllung von 6 kg Wasserstoff. Diese signifikant höhere Reichweite als die der ausschließlich mit Batterien betriebenen Autos sei der zweite große Vorteil Brennstoffzellen-Fahrzeuge – neben der schnellen Auftankzeit von 3 Minuten.

»In Zukunft wird es sicher mehrere Techniken parallel geben, aber derzeit ist Wasserstoff ohne Alternative«, so Grünewald. »Weil die großen Hersteller ab 2015 mit Wasserstoffautos in Serie gehen, werden jetzt sehr große Anstrengungen unternommen, um die Infrastruktur aufzubauen.« Zumindest gelte die Alternativlosigkeit solange, bis die Batterietechnik einen gewaltigen Sprung mache. Danach sehe es aber im Moment eher nicht aus. »Wasserstoff ist zumindest auf absehbare Zeit sehr greifbar.« Noch mehr treffe das auf große Fahrzeuge wie Busse und Lastwagen zu.

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1. Alle ziehen an einem Strang – Wasserstoff wird kommen!
2. Total: Elektromobilität ist nur auf Basis von Wasserstoff sinnvoll
3. Toyota: Wasserstoff derzeit ohne Alternative
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5. Enertrag: Wir sitzen bereits auf dem Super-Grid!
6. Anschubfinanzierung für tragfähige Geschäftsmodelle

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