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G-E-O-S Donator C380: Erste Brennstoffzelle mit TÜV SÜD Zertifikat

EPH-Elektronik präsentiert die erste mobile, TÜV-SÜD-zertifizierte Brennstoffzelle, die sauberen Strom aus Wasserstoff netzfernen Gebieten und Anwendungen für mehrere Tage zur Verfügung stellt, z.B. Baustellen- und Verkehrstechnik, Berghütten, Caravaning oder Bootssport.

G-E-O-S Donator C380 Bildquelle: © EPH-elektronik

Die weltweit erste, vom TÜV SÜD zertifizierte Brennstoffzelle G-E-O-S Donator C380 ist mit 380 Watt Leistungsabgabe für verschiedene netzferne Anwendungen geeignet. Sie nutzt die Protonenaustauschmembran-Technologie zur Umwandlung von chemischer in elektrische Energie und benötigt als »Nachschub« nur neue Wasserstoffflaschen.

Autobahnmeistereien platzieren beispielsweise Anhänger mit Fahrtrichtungshinweisen in Baustellen, bei denen immer öfter frei programmierbare LED-beleuchtete Systeme mit elektrischem Energiebedarf zum Einsatz kommen. Bei reinem Batteriebetrieb muss der Anhänger nach etwa rund 30 Stunden getauscht werden. Mit Donator und 50 Liter Wasserstoffflasche reicht der Strom für zwölf Tage. Und auch danach muss nicht der Anhänger getauscht werden, sondern lediglich die handelsübliche Wasserstoffflasche.

Das mit optimierter Batterieladetechnik ausgestattete System ermöglicht unterschiedlichste Lastprofile und ist in bestehende Energiesysteme integrierbar. Aufgrund hoher Abgabeleistung hat es kurze Ladezeiten, es liefert 31,5 A Ladestrom bei 12 V und verfügt über 9000 Wh Ladekapazität pro Tag.

Das wartungsarme und leise arbeitende System nutzt mit Wasserstoff einen Kohlenstoff-freien Energieträger und emittiert also kein CO2. Im Unterschied zu den mit Methanol betriebenen Brennstoffzellen ist das wasserstoffbasierte EPH-System umweltsicher und nicht Wasser-gefährdend.

Ein Ladezyklus des Brennstoffzellensystems erfolgt gemäß diesem Ablauf

a) Vorlaufphase,  Werksseitig eingestellter Systemstart bei < 12,2 V DC Batteriespannung, wobei die Startspannung abhängig vom Batterietyp / der Anwendung ist,

b) Ladephase, Laden mit annähernd konstanter Leistung bis zum Erreichen der Ladeschlussspannung, was wiederum abhängig vom Batterietyp ist,  

c) Nachladephase,  abhängig von der Batteriekapazität und anliegender Last bis zum Erreichen des geräteinternen Abschaltkriteriums,

d) Abkühlphase,

e) Standby.