Fortschritte bei gedruckten Batterien

Neue Forschungsergebnisse im Projekt GREENBAT

02. September 2011, 13:54 Uhr   |  Engelbert Hopf

Neue Forschungsergebnisse im Projekt GREENBAT
© Varta Microbattery

Jüngstes Produkt der Forschung im Bereich gedruckter Batterien: Eine 40 x 40 mm große 1,2-V-NiMH-Zelle mit einer Dicke von 300 µm.

Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts GREENBAT arbeiten das Forschungszentrum CEA Liten in Grenoble, das Imperial College in London, ein Institut des VTT in Oulu, Plastic Electronic (Linz) sowie der Maschinenbauer Norbert Schläfli (Zofingen) unter der Projektleitung von Varta Microbattery an gedruckten Batterien.

Ziel des Projekts ist es, gedruckte Batterien zur Serienreife zu entwickeln. Außerdem wird im Rahmen des Projekts an optimalen Verfahren zur Integration der Zellen in Applikationen gearbeitet. Die Zellen, die nicht viel größer als Briefmarken sind, bestehen aus unterschiedlichen Schichten. Aufgrund des Formfaktors und der Flexibilität sind die Einsatzmöglichkeiten vielfältig.

Gedruckte Batterien finden in Board Games und in Energy Harvesting Systemen Anwendung. Möglichkeiten ergeben sich auch für Gebäude- und Architektursysteme, etwa in Form von Solarpaneelen mit Batterie. Darüber hinaus können gedruckte Batterien auch intelligente Verpackungen in der Logistik und intelligente Bekleidung (Wearable Technologies) unterstützen. Besondere Bedeutung gewinnen gedruckte Batterien im Bereich der Gesundheitsüberwachung – hier sind sehr dünne Sensoren für Puls, Atmungund Blutdruck wichtig, die Daten kabellos weiterleiten können.

Vor kurzem wurde eine 40 x 40 mm große und etwa 300 µm dicke Zelle produziert. Die ultradünnen Zellen enthalten keine giftigen Schwermetalle und sind damit auch umweltverträglich

»Zukunftsweisende und innovative Entwicklungstätigkeiten sind uns als Mikrobatteriehersteller sehr wichtig«, so Herbert Schein, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Varta Microbattery, »langfristig wollen wir uns eine dominante Marktposition innerhalb und außerhalb des Bereichs Mikrobatterien sichern«

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