Johnson Controls baut Werk Zwickau aus

Weltweit größter Produktionsstandort für Start-Stop-Batterien

24. Oktober 2013, 11:35 Uhr   |  Engelbert Hopf

Weltweit größter Produktionsstandort für Start-Stop-Batterien

Matthias Horn, Werksleiter Batteriewerk Standort Zwickau (zweiter von links), und Holger Jetses, Europachef Johnson Controls Power Solutions (dritter von links), erläutern Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (links) die Anlagen zur Fertigung von Start-Stop-Batterien in der neuen Produktionshalle des Fertigungsstandorts Zwickau.

Mit Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro hat Johnson Controls seit 2008 sein Werk in Zwickau zum inzwischen weltweit größten Produktionsstandort für Start-Stop-Batterien ausgebaut. Aktuell beträgt die Produktionskapazität 6,6 Millionen Batterien.

Mit den Investitionen in das Werk reagiert Johnson Controls auf den wachsenden Markt für AGM-Batterien (absorbent Glass Mat). »In den kommenden Jahren wird die Nachfrage nach Start-Stop-Batterien weiter deutlich steigen«, versichert Holger Jetses, Europachef von Johnson Controls Power Solutions, anlässlich der Eröffnung des erweiterten Werks.Bis 2018 werden rund 80 Prozent aller in Europa hergestellten Neufahrzeuge voraussichtlich mit Start-Stop-Technologie ausgestattet sein. Weltweit könnte der Bedarf bereits 2017 auf insgesamt 50 Millionen Batterien wachsen. »AGM-Batterien aus Zwickau spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit der Erweiterung unseres Werks sind wir optimal auf die kommenden Anforderungen vorbereitet«, ist Jetses zuversichtlich. Aktuell liegt die Produktionskapazität der Fabrik bei 6,6 Millionen Batterien.Für die Erweiterung der Fertigungsstätte in Zwickau erhielt Johnson Controls durch den Freistaat Sachsen und den Bund Zuschüsse in Höhe von insgesamt 14,7 Millionen Euro. »Weltweit verlassen sich Millionen von Autofahrern auf die leistungsstarken Energiespeicher aus dem Freistaat - jedes Mal wenn sie den Motor starten. Diese Zuverlässigkeit hat ihren Grund: Langjährige Erfahrung und stetige Innovation stehen für die Qualität der Batterien von Johnson Controls, genauso wie für den Wirtschaftsstandort Sachsen«, erklärte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur Eröffnung des erweiterten Produktionsstandortes Zwickau.Zwickau kann bei der Batterieproduktion auf eine inzwischen mehr als 100-jährige Tradition zurückblicken. Seit 2005 ist das Werk Hauptproduktionsort für AGM-Batterien von Johnson Controls. Mit dem bisher größten Erweiterungsprojekt hat das Unternehmen den Standort in den letzten fünf Jahren in mehreren Schritten um mehr als 60 Prozent vergrößert. Unter anderem gibt es eine neue Fertigungshalle, ein neues Logistikgebäude und vier neue Montagelinien nach neuesten technologischen Standards. Seit 2005 hat sich die Mitarbeiterzahl von rund 200 auf aktuell 400 verdoppelt. Von den Erweiterungsmaßnahmen profitiert auch die Umwelt: Der CO2-Ausstoß am Standort verringert sich zukünftig um rund 500 Tonnen pro Jahr. »Die Investitionen in den Ausbau zeigen deutlich, dass das Batteriewerk in Zwickau auch in Zukunft von zentraler Bedeutung für unser Unternehmen ist«, sagte Werksleiter Matthias Horn.

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