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Finepower: Herzstück für kabellose Ladeinfrastruktur

Finepower hat im Rahmen des Forschungsprojekts UnIndCha (Universal Inductive Charging) ein Ladesystem entwickelt, das die Batterien aller Fahrzeugtypen unabhängig vom Hersteller kabellos, weil induktiv, aufladen kann.

PI_Finepower_Induktive_Ladesysteme.jpg Bildquelle: © Finepower

Eine spezielle Schaltungstechnik sorgt für einen hohen Wirkungsgrad, auch ohne aufwendige millimetergenaue Positionierung. Im bisherigen Projektverlauf hat Finepower den Prototypen eines induktiven Ladesystems mit adaptiver Kompensation erstellt.

Vergleichsmessungen mit Systemen ohne eine solche Kompensation zeigen, dass sich mit dem Finepower-System ein höherer Wirkungsgrad erzielen lässt. Bei einem extremen Versatz zwischen Fahrzeug und Ladestation ermöglicht das Finepower-System überhaupt erst einen Betrieb. Im weiteren Verlauf des Entwicklungsprojekts wird Finepower die Schaltung zur adaptiven Kompensation weiter verbessern und optimieren.

Epcos ist im Projekt als Hersteller von Trans- und Receiver-Spulen für induktive Ladesysteme beteiligt und legt ein besonderes Augenmerk auf die elektromagnetische Verträglichkeit von universellen Systemen.

Des Weiteren unterstützen die TU München (Fachgebiet Energiewandlungstechnik) sowie die Hochschule Kempten beziehungsweise das Technologienetzwerk Allgäu (TNA) die grundlegenden Forschungsarbeiten.