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coneva und Stadtwerke München: Kooperation für integriertes Energiemanagementsystem

Die Stadtwerke München und die SMA Solar Technology AG-Tochter coneva GmbH entwickeln gemeinsam ein integriertes Energiemanagement-System. Das softwarebasierte System auf Basis von SMAs ennexOS Soll in Smart Meter Gateways integriert werden.

Aufmacher SWM.jpg Bildquelle: © SWM

Die Stadtwerke München und die SMA-Tochter coneva GmbH wollen zusammen ein in Smart Meter Gateways integrierbares Energiemanagement-System auf Basis von SMAs ennexOS entwickeln.

Die von SMA entwickelte IoT-Plattform ennexOS ist modular aufgebaut und soll die Erzeuger von Strom bei der optimierten Nutzung desselben unterstützen.  »Gemeinsam mit den Stadtwerken München investiert die coneva GmbH in den Zukunftsmarkt der digitalen Energiewirtschaft. Der Smart Meter Rollout ist für Deutschland gesetzlich beschlossen. Im Rahmen der Kooperation untersuchen wir nun, ob und wie diese digitale Infrastruktur von Energieversorgern und Endkunden gleichermaßen sinnvoll genutzt werden kann, um für den Endkunden relevante Zusatznutzen generieren zu können, ihm die Teilnahme am Energiemarkt zu ermöglichen und zu optimieren«, erklärt Jochen Schneider, Geschäftsführer der coneva GmbH.  

Durch die Verbindung des Energiemanagement-Systems mit dem Smart Meter Gateway kann das Gateway nicht nur zur Übertragung von Verbrauchsdaten genutzt werden. Auch die Ansteuerung von Erzeugungsanlagen, Energiespeichern und Verbrauchern, beispielsweise aus den Bereichen Photovoltaik, stationäre und mobile Speicher sowie Haushaltsgeräte kann über die sichere Infrastruktur des Gateways erfolgen.  

Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung: »Als grundzuständiger Messstellenbetreiber in München liegt es für uns natürlich nahe, die Nutzung der bereits vorhandenen, digitalen Smart Meter Infrastruktur weiter auszubauen. In engem Schulterschluss mit coneva wollen wir nun die Digitalisierung der Energiewende weiter vorantreiben und um den Funktionsumfang des Energiemanagements erweitern. Dabei sehen wir das gemeinsame Pilotprojekt als nächsten logischen Schritt, die Ausbauoffensive erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben.«