Reichweitenstark

LoRaWAN-Gateways senden aus 120 Meter Höhe

13. August 2020, 12:41 Uhr   |  Hagen Lang

LoRaWAN-Gateways senden aus 120 Meter Höhe
© SWTE Netz GmbH & Co. KG

Felix Schwerter nimmt das Gateway in Augenschein, bevor es auf dem Dach des Kesselhauses installiert wird.

Die SWTE Netz GmbH & Co. KG hat auf dem Kesselhaus des Ibbenbührener Kraftwerkes zwei LoRaWAN-Gateways installiert, deren Funksignale einen wichtigen Baustein der digitalen Infrastruktur in den umliegenden Gemeinden bilden.

Zwölf LoraWAN-Antennen hat die SWTE Netz GmbH im Tecklenburger Land insgesamt installiert. Mit dem Aufbau der zwei dazugehörigen Gateways schließt das Unternehmen den Aufbau der digitalen Funkinfrastruktur der Region ab und stellt das Funknetz damit in den Gemeinden Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln zur Verfügung.

Genutzt wird das Netz im ersten Schritt zur Überwachung der firmeneigenen Gas- und Stromversorgungsnetze. „Grundsätzlich steht unser LoRaWAN-Netz aber den Kommunen in der Region für die unterschiedlichsten Anwendungen zur Verfügung“, sagt Tobias Koch, Geschäftsführer der SWTE Netz.

Die Gateways des auf 868 Megahertz funkenden Long Range Wide Area Networks können nun Signale von Sensoren empfangen, die Kommunen etwa zum Verkehrsmanagement, zur Parkraumbewirtschaftung, zur Energiedatenerfassung, der Überwachung der Füllstände von Abfallbehältern o.a. einsetzen können. “Rein rechnerisch können wir mit den beiden Gateways vom Kraftwerk aus einen großen Teil unseres Versorgungsgebietes erreichen. Um aber innerstädtisch Störungen durch Bebauung zu vermeiden, bringen wir in allen Stadtwerke-Kommunen weitere Gateways unter“, so Felix Schwerter, der das Projekt LoRaWAN bei der SWTE Netz betreut.

Im ersten Schritt werden bis zu zwölf Gateways überwiegend auf kommunalen Gebäuden installiert. Tobias Koch ist überzeugt, dass das smarte Funknetzwerk in Zukunft nicht mehr aus der öffentlichen Versorgung wegzudenken ist. „Die Digitalisierung bringt viele neue Aufgaben in der öffentlichen Daseinsvorsorge mit sich“, sagt er. „Mit LoRaWAN geben wir den Kommunen in der Region ein ideales Werkzeug an die Hand, die Anforderungen zeitgemäß zu erfüllen.“

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