Umfrage

»Über 50 Prozent der Mitarbeiter hassen ihren Chef«

27. Oktober 2016, 14:23 Uhr | Hagen Lang
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zitiert Unternehmensberater Prof. Knoblauch eine aktuelle Gallup-Umfrage. Die Mitarbeiter selbst identifiziert Gallup wenig schmeichelhaft zu 68 Prozent als »B«-Mitarbeiter (Mitläufer) und zu 16 Prozent als »C«-Mitarbeiter, von denen sich Unternehmen wie von »Viren« nur schwer erholen.

Am Montag den 14. November 2016 findet in der FILharmonie in Stuttgart ein von XING E-Recruiting und der Schweizer Unternehmensberatung tempus GmbH veranstalteter »Zukunfts-Kongress Personal« statt, in dem zehn Personal-Fachreferenten aus der Wirtschaft für mittelständische Unternehmen Wege zu erfolgreichem Personalmanagement aufzeigen.

»Über 50 Prozent der Mitarbeiter hassen laut Gallup-Umfragen ihren Chef, das kann wohl kaum die Zukunft für ein erfolgreiches Unternehmen sein«, zitiert Prof. Knoblauch, Chef der tempus GmbH, der sich für einen guten Chef hält, die aktuelle Studie des Meinungsforschungsunternehmens Gallup. Die Gallup Studie hat neben der Distanz vieler Mitarbeiter zu ihren Vorgesetzten auch wenig Schmeichelhaftes über die Mitarbeiter selbst zu sagen, bei denen zwischen »A«-, »B«- und »C«-Mitarbeitern unterschieden wird.

»»A«-Mitarbeiter sind Mitarbeiter, auf die Sie sich nicht nur verlassen können, sondern, weil sie Experten sind, klügere Entscheidungen treffen, als Sie selber treffen könnten, eben die Top-Leistungsträger«, sagt Professor Knoblauch. »Dann haben Sie »B«-Mitarbeiter, das sind die soliden Arbeiter und dann haben Sie noch die »C«-Mitarbeiter, das sind die notorischen Nörgler und Bremser.«

Laut Gallup-Untersuchung gäbe es durchschnittlich nur 16 Prozent fokussierte »A«-Mitarbeiter, ca. 68 Prozent »B«-Mitarbeiter, die weitgehend als Mitläufer eingestuft werden und 16 Prozent »C«-Mitarbeiter. »Jeder »C«-Mitarbeiter im Unternehmen ist ein Virus, von dem sich die Firma kaum erholen kann, denn 72 Prozent aller »C«-Mitarbeiter sprechen schlecht über ihren Vorgesetzten und stecken auf Strecke hin gesehen immer mehr »B«-Mitarbeiter an«.

»Mindestens 70 Prozent der Unternehmen leben keine konsequente »A«-Orientierung und können deshalb von den Besten lernen«, sagt Prof. Knoblauch. Diese Besten und Beispiele für Best Practices glaubt Prof. Knobloch in Deutschland im Zukunfts-Kongress Personal mit über zehn hochkarätigen Referenten versammelt zu haben.

Dazu gehört Bodo Janssen (»Vision vom glücklichen Mitarbeiter«), Dominik Neidhart (»5-Schritte-Konzept zu einem herausragenden Team«) Klaus Kobjoll (»Methodisches Begeistern von Mitarbeitern und Kunden bereits in 2000 Unternehmen«) und Friedbert Gay (»Die Gleichbehandlung von ungleichen Menschen ist ungerecht.«).


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