400 Tonnen weniger CO2-Ausstoß

Katek bezieht Wärmeenergie aus Biomasse-Heizwerk

08. November 2010, 10:39 Uhr   |  Karin Zühlke

Katek bezieht Wärmeenergie aus Biomasse-Heizwerk

Prof. Dr. Dr. h.c. Anton Kathrein (2. von rechts) bei der Einweihung eines neuen Biomasse-Heizwerks zusammen mit Lokalpolitikern.

Der bayerische EMS-Dienstleister Katek wird die Wärmeenergie für eines seiner beiden Grassauer Werke künftig von einem Biomasse-Heizwerk beziehen – und spart damit jährlich rund 400 Tonnen CO2 ein.

Das zweite Werk des EMS-Dienstleisters wird bereits seit Beginn primär über Wärmerückgewinnung aus der Abwärme der Maschinen beheizt. „Der Anschluss an die Fernwärme ist eine Investition in die Zukunft“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Anton Kathrein, Geschäftsführer der Katek GmbH, „damit bauen wir unser Umweltengagement noch weiter aus.“

Strom aus regenerativen Energien wird in der Kathrein-Gruppe, zu der Katek gehört, aber nicht nur genutzt, sondern auch erzeugt: Allein an den Standorten Rosenheim, Mühlau, Nördlingen und in Hamburg wird über die Photovoltaik-Anlagen zusammen mit der Wasserkraft am Kathrein-Stammsitz in Rosenheim ein jährlicher Ertrag von 2 Mio. Kilowattstunden Strom erwartet.

Neben der nachhaltigen Energieversorgung setzt Katek auf viele weitere Maßnahmen zum Umweltschutz: So wird etwa durch den Einsatz moderner Fertigungstechnologien eine Ressourcen schonende Produktion sichergestellt. „Unser Umweltmanagement-System geht weit über die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben hinaus“, erklärt Claudia Miller, Leiterin des Qualitätsmanagements.

Seit 2002 ist Katek nach dem international anerkannten Umweltstandard ISO 14001 zertifiziert und verbessert sein Umweltmanagement Jahr für Jahr. Während es am Anfang noch große Umstellungen gab, etwa beim Recycling, werden nun immer kleinere Details optimiert. So wurde etwa für alle Drucker die ideale Energieeinstellung gefunden und der Stromverbrauch durch Bewegungsmelder für Hallen- und Treppenhausbeleuchtung gesenkt. In diesem Jahr steht neben der CO2-neutralen Heizung unter anderem die firmenweite Anschaffung von stromsparenden Flachbildschirmen und die Optimierung der Heizungssteuerung an. Dabei sind sämtliche Mitarbeiter aktiv in das Umweltmanagement eingebunden und werden regelmäßig geschult.

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