Von Verschlimmbesserungen und Hirngespinsten bis zur Verdummung

Hausautomatisierung: Viele offene Fragen

23. November 2010, 11:48 Uhr   |  Heinz Arnold

Hausautomatisierung: Viele offene Fragen
© Cisco

Über ein Home Energy Management können Verbraucher im Haus wie Wärmepumpen, Trockner und Spülmaschinen effizient gesteuert werden

Die Leserbriefe zu der Frage, ob die Heimautomatisierung sinnvoll ist, zeigt, dass die Marketing-Abteilungen wohl noch einiges zu tun haben. Die Meinungen lassen sich mit dem Satz »eher überflüssig« kurz zusammenfassen.

Wenn ich davon ausgehen darf, dass die Leser der Energie & Technik überwiegend mit Technik zu tun haben und ihr gegenüber eher positiv eingestellt sind, dann geben die Stellungnahmen schon zu denken. Nach dieser – zugegeben nicht repräsentativen Strichprobe - müssen also noch viele Fragen geklärt werden, bevor sich diese Technik durchsetzen kann.

Die Branche weiß zu wenig über die Möglichkeiten

Ich denke, dass sich das System solange nicht durchsetzt, bis die Elektromeister angehalten werden, es beim Kunden zu verkaufen.  

In Gesprächen habe ich wieder und wieder gehört, dass es sich nur um elektronische Spielereien handelt, die kein Kunde braucht.

So habe ich den Eindruck, dass die Branche über die Möglichkeiten nicht aufgeklärt ist.  

Viele Kunden würden aber die Systeme durchaus benötigen, ob zur Energieeinsparung oder auch wegen der Sicherheitsaspekte. Versicherungen könnten Rabatte geben, wenn Einbruchssicherungen und Brandmeldeanlagen integriert sind. Diese Liste liesse sich doch beliebig verlängern. In einem Handy gehen heute die Funktionen doch auch über das reine Telefonieren weit hinaus.

Roland Kirchhoff
rkirchhoff@fennel.de

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4. Smart Metering ist Verschlimmbesserung
5. Überflüssig, teuer – nur »nice to have«

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