Markthochlauf von grünem Wasserstoff

Total Eren unterstützt ab sofort die Stiftung H2Global

22. Juli 2022, 14:47 Uhr | Kathrin Veigel
Total Eren H2 Magallanes Project in Chile
Total Eren arbeitet weltweit an mehreren Großprojekten mit grünem Wasserstoff, beispielsweise am Großprojekt namens H2 Magallanes mit einer installierten Windkraftkapazität von bis zu 10 Gigawatt.
© Total Eren

Die zur Förderung des Markthochlaufs von grünem Wasserstoff und seinen Derivaten ins Leben gerufene H2Global-Stiftung wächst weiter: Total Eren, ein unabhängiger Stromerzeuger im Bereich der erneuerbaren Energien ist neues Mitglied der Stiftung.

Total Eren, ein in Frankreich ansässiges IPP-Unternehmen für erneuerbare Energien, das weltweit große Projekte für grünen Wasserstoff prüft, insbesondere in Chile (H2-Magallanes-Projekt mit einer installierten Windkraftkapazität von bis zu 10 Gigawatt) und Australien (HyEnergy-Projekt), stellt sein Fachwissen in den Bereichen erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff nun auch der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten H2Global-Stiftung zur Verfügung. 

Die Stiftung ist mit dem Ziel gegründet worden, den Markthochlauf von grünem Wasserstoff und seinen Derivaten signifikant zu beschleunigen und so zur Erreichung der Klimavereinbarungen von Paris beizutragen. Neben deutschen Unternehmen wie Siemens Energy Global, Thyssenkrupp oder Deutsche Bank haben sich jüngst auch europäische Unternehmen wie der Mega-Hafen Port of Antwerp-Bruges der Stiftung angeschlossen.

Einen Markt für grünen Wasserstoff und seine Derivate zu etablieren gilt als entscheidender Hebel zur Durchsetzung der in Paris vereinbarten globalen Klimaschutzziele. Noch allerdings liegen die Preise dafür deutlich über denen für umweltschädliche fossile Brennstoffe.

Energiepolitik ist aktuell aber auch Sicherheitspolitik – ein weiterer Grund dafür, dass sich selbst das BMWK mit großzügig bemessenen Förderbeträgen hinter die Ziele der H2Global-Stiftung stellt. Ein Intermediär soll grünen Wasserstoff und seine Derivate zu einem möglichst günstigen Preis auktionieren und anschließend in Deutschland und Europa an den Höchstbietenden weiterverkaufen. Weil dabei voraussichtlich noch ein negativer Differenzbetrag anfällt, stellt das BMWK Mittel für den Ausgleich der Preisdifferenz bereit.


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