Sharp bringt neues PV-Modul heraus

Hohe Ausgangsleistung und Zuverlässigkeit

10. März 2021, 12:19 Uhr   |  Kathrin Veigel

Hohe Ausgangsleistung und Zuverlässigkeit
© Sharp

Das monokristalline Hochleistungsmodul zeichnet sich durch ein durchdachtes Produktdesign aus.

Sharp hat mit dem NU-JD445 sein Halbzellen-Portfolio um ein monokristallines 445-W-Photovoltaik-Modul erweitert. Ausgelegt ist es für Freiland- und gewerbliche Dachinstallationen.

Das neue Modul NU-JD445 von Sharp Energy Solutions Europe verfügt über 144 Halbzellen der Wafergröße M6, hat eine Nennleistung von 445 W mit einem Modulwirkungsgrad von 20,1 Prozent und ist für eine Systemspannung von bis zu 1.500 V geeignet. Der niedrige Temperaturkoeffizient von -0,347 Prozent pro Grad Celsius sorgt für höhere Leistungen bei hohen Umgebungstemperaturen.

Einfach zu handhaben

Die Abmessungen (2.108 mm x 1.048 mm), der optimierte Rahmen und das geringe Gewicht von 25 kg macht die Handhabung leicht. Darüber hinaus verwendet das NU-JD445-Modul 1.670 mm lange Kabel, die eine problemlose Verkabelung bei Installationen im Querformat ermöglichen und bei der Installation im Hochformat die kostensparende Übersprungsverkabelung erlauben.

Außerdem zeichnet sich das Modul durch die 9-BB-Technologie (Multi-Busbar) aus, bei der runde Drähte verwendet werden. Dies erhöht den Leistungsgewinn jeder einzelnen Zelle und macht sie weniger empfindlich gegenüber Mikrorissen. Dadurch wird eine höhere Zuverlässigkeit des Moduls erreicht.

Langlebigkeit gesichert

Alle Halbzellenmodule von Sharp verfügen über drei kleine Anschlussdosen, die jeweils mit einer Bypass-Diode ausgestattet sind. Die Anschlussdosen übertragen weniger Wärme an die darüber liegenden Zellen und erhöhen damit die Langlebigkeit der Module und die Gesamtleistung des Systems.

Zertifizierungen nach IEC61215 und IEC61730 bestätigen die Qualität und Sicherheit des Moduls. Das Produktdesign sorgt auch unter Extrembedingungen für hohe Zuverlässigkeit. In mehreren Tests wurde etwa die Widerstandsfähigkeit gegen Ammoniak, Salznebel, Sand und spannungsinduzierte Degradation (PID) geprüft.

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