»Wärmewende«

Wettbewerb für vorbildliche energetische Baukonzepte

25. Januar 2017, 16:07 Uhr | Hagen Lang
Ob Groß- oder Kleinstadt - das Lichtmanagementsystem Philips CityTouch ist auf die individuellen Anforderungen skalierbar.
35 Prozent des Primärenergiebedarfs in Deutschland fließen in den Gebäudebestand.
© Philips Lighting

Das Bundeswirtschaftsministerium sucht im Rahmen der Forschungsinitiative »EnEff.Gebäude.2050« energetische Konzepte, mit denen nahezu »klimaneutrale« (lese: bilanzielle »Null-Energie-«) Gebäude und Stadtteile heute umsetzbar sind. Die Preisgelder des Ideenwettbewerbs belaufen sich auf 280.000 Euro

Die berühmte »Wärmewende«, das 2. Bein der Energiewende, ist noch nicht vorangekommen. Die Bundesregierung will weitere Impulse geben, z.B. mit einem Wettbewerb im Rahmen des Forschungsprogramms »EnEff.Gebäude.2050«, damit der 35 Prozent des deutschen Primärenergieverbrauchs verschlingende Gebäudebestand energieeffizienter wird. Die Bundesregierung spricht seit 2015 von einer »Klimaneutralität« des Baubestandes, die sie bis 2050 erreichen wolle. Nüchterne Zeitgenossen lesen hier »Energieeffizienz« oder »bilanzielle Energieneutralität«.

Der Wettbewerb gliedert sich in  einen Teil für Planer und Bauherren für Ideen und Konzepte für energetisch zukunftsweisende Neubauten, Modernisierungsvorhaben im Bestand, Quartierskonzepte zum Wohnen und Arbeiten sowie Plusenergiekonzepte im Geschossbau.

Der zweite Teil sucht für einen künftigen internationalen Energie-Wettbewerb für Gebäude und Quartiere in der Tradition des »Solar Decatholon Europe« anspruchsvolle Konzepte und spricht Konsortien aus Stadtverwaltungen und Hochschulen an.

Der Projektträger Forschungszentrum Jülich wird den Wettbewerb auf den diesjährigen Berliner Energietagen am 4. Mai 2017 ausloben. Innerhalb der folgenden vier Monate können dann Konzepte für die beiden Teile des Wettbewerbs eingereicht werden. Das Preisgeld des Wettbewerbs liegt bei insgesamt 280.000 Euro. Die Preisverleihung findet im November 2017 statt.

 

Weitere Auskünfte gibt Annika Zeitler vom Projektträger Jülich a.zeitler@fz-juelich.de.


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